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Trump setzt auf die Hilfe Gottes beim Schutz seiner Luxus-Immobilien und findet willige Helfer

Präsident Trump liegt sein heiß geliebtes Luxus-Golf-Resort Mar-a-Lago in Florida sehr am Herzen. Schliesslich hält er sich auch jede freie Minute da auf. Monster-Hurrican Irma bedrohte nun seine Glückseligkeitsinsel und um Schaden abzuwenden griff er auf die Hilfe des Allerhöchsten zurück. Allerdings nicht dahingehend, dass an seinem Resort keine Schäden angerichtet werden, sondern dafür, dass evakuierte Amerikaner nicht seine schöne Anlage stürmen und dort die Einrichtung versauen.

Blogger Allan Ishac beschreibt das Ansinnen von Trump an "God":

Präsident Donald Trump wandte sich am Samstag (9. September) an den spirituellen Berater des Weißen Hauses und bat ihn darum, für Mar-O-Lago, seinen Immobilienbesitz an der Küste in Palm Springs zu beten. Das Resort lag auf dem Weg von Hurrikan Irma.

"Ich fragte Joel (Osteen), ein toller Kerl, für Gottes Hilfe zu beten, um die Bewohner in Florida zurückzuhalten in mein Winter-Weißes-Haus zu marschieren und es zu ihrer persönlichen Rumpelkammer zu machen", sagte der Präsident von Camp David aus, wo er den Einsatz zum lebensgefährlichen Sturm mit den Mitgliedern seines Kabinetts leitete. "Ich unterstütze natürlich, dass die Menschen Schutz finden, aber bitte nicht in meinem luxuriösen Golf Club, wo Mitglieder 200.000 US$ jährlich bezahlen, um Mitglieder zu werden".

Da er wohl selbst nicht glaubt, dass Gott ihn erhören wird, brauchte er einen geistlichen Helfershelfer. Den fand er in Mister Joel Osteen. Allan Ishac schreibt dazu:

Mr. Osteen ist ein umstrittener evangelikaler TV-Prediger in Houston. Kürzlich wurde er kritisiert, weil er seine mit 17.000 Sitzen bestückte Riesenkirche in Houston nicht für Schutzsuchende, die in Folge der Hurrikans Harvey evakuiert wurden, öffnen wollte. Der PR-süchtige Prediger erklärte, er habe auf die Aufforderung des Präsidenten telefonisch geantwortet: "Ich sagte Mr. Trump ich würde auf jeden Fall zu seinen Gunsten an Gott appellieren, denn ich verstehe wie wichtig das für ihn ist, sein tolles Resort zu schützen, genauso wie es auch für mich wichtig war, meine prächtige Riesenkirche zu schützen aus Sorge, dass  die kommenden Generationen auch noch etwas davon haben".

Haben sich da zwei getroffen, die nicht mehr bei Verstand sind? Eigentlich müsste das bitterböse Satire und keine Realität sein. Das Gottesverständnis der beiden Herren scheint auf niederstem Niveau zu liegen. Ein Niveau, das für jeden Gott Grund sein müsste, den Trumps und Osteens einen auf sie persönlich zugeschnittenen weiteren Hurrikan auf den Pelz zu schicken.

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