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Wale an Menschen: Lasst uns in Ruhe!

Vor allem an der französischen Mittelmeerküste hat der Kommerz ein neues Vermarktungspotential entdeckt. Mit Delfinen oder Walen schwimmen. Das läuft so ab: Ein Flugzeug sucht im Tieflug die Tiere und danach werden entsprechende Interessenten an den Ort gebracht, um mit den Tieren schwimmen zu können. Hört sich schrecklich tierlieb an, ist aber nur wieder einmal eine der schrecklichen Geschmacksverirrungen, zu denen der Mensch in der Lage ist.

Die französische Umweltorganisation "France Nature Environment " beschreibt die Folgen:
Die Meeressäugetiere, insbesondere die Wale, sind es nicht gewöhnt in der Nähe von Menschen zu sein.  Die Tatsache, direkt mit der Anwesenheit des Menschen konfrontiert zu werden führt zu einer nicht widerrufbaren Änderung im Verhalten der Tiere. Die Delfine und Wale werden durch die Anwesenheit von Menschen verwirrt und gestresst.  Wenn Sie mit dem Flugzeug verfolgt werden,  erschöpfen sie sich. Sie werden von ihren normalen Aktivitäten abgehalten und vor allem bei der Nahrungsaufnahme gestört.

Wenn die Meeressäuger Junge haben, ist der Stress für die Mütter besonders belastend: Die Mütter müssen ihre Energie voll ausgeben, was dazu führt, dass die Überlebenschancenn ihres Nachwuchses sich verringern.Zudem leben die Wale im Allgemeinen in Gemeinschaft, sie spielen und jagen miteinander.  Die Touristen nähern sich Ihnen, versuchen Sie anzufassen, was dazu führt, dass sie verwirrt sind und die Gruppe sich auflöst.  Manchmal werden auch die Mütter von ihren Jungen getrennt,  was deren Leben in Gefahr bringt.

Den Touristen wird damit vorgegaukelt, dass sie mit diesem Ereignis in die Welt der Tiere eintauchen, sozusagen mit ihnen eins sind. Dabei ist das eine Illusion, die von geschäftstüchtigen Menschen gefördert wird und bei denen die Tiere nicht gefragt werden.

Informationsquelle
Pourquoi faut-il interdire la nage commerciale avec les dauphins sauvages ?

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