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Stierkampf subventionieren, aber kein Geld für Opfer häuslicher Gewalt


"Wir halten weiterhin an der Unterstützung der Stierkämpfe fest, wir verbessern den Haushaltsansatz im Vergleich zum letzten Jahr und wir reduzieren nicht die Hilfe", erklärte die Präsidentin der Comunidad de Madrid, Cristina Cifuentes, und erhöhte für dieses Jahr die Subventionen für die Stierkämpfe in der Region Madrid um satte 40%. Cifuentes ist Mitglied der Partido Popular, der derzeitigen Regierungspartei in Spanien. Unterstützt wird sie dabei von den Neokonservativen-Partei "Ciudadanos".

Ruth Toledano, spanische Journalistin und Tierschützerin, hat dazu diese Meinung:
Es ist ganz klar, dass die Entscheidung von Cifuentes, die Ausgaben für Gewalt gegen Tiere zu erhöhen, aber nicht dasselbe Geld zu nutzen im Kampf gegen die häusliche Gewalt, eine politische Entscheidung ist, sowohl von einem ethischen, wirtschaftlichen oder sozialen Standpunkt.... Diese Präsidentin der verrotteten Moral müsste wissen, um dem Niveau zu entsprechen, der ihrem Amt entspricht, dass die psychologische Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt von wesentlicher Bedeutung ist. Derzeit sind Psychologen und Sozialarbeiter nur an den Vormittagen der Werktage erreichbar. Wenn eine misshandelte Frau außerhalb der Dienstzeit zu einem Gericht geht, dann erhält sie keine Hilfe und dann verfügen die Richter auch nicht über Bewertungen oder einen Bericht. Einige Frauen kommen dorthin terrorisiert und psychisch erledigt. Es ist eine Schande, Bürgerinnen, die mit ihren Steuern zum Erhalt dieser Dienst beitragen, so im Stich zu lassen und sie einer Situation höchster Verletzlichkeit auszusetzen. 

Auch müsste diese Präsidentin der verrotteten Moral schon wissen, um dem Niveau ihres Amtes zu entsprechen, dass die Gewalt gegen Tiere von Experten als ein Nährboden für Gewalt gegen Personen angesehen wird. Die Gewalt gegen die Tiere beginnt bereits bei den Züchtern, wo diese ab Geburt ausgenutzt und misshandelt werden. Denn es stimmt nicht, dass wie die Tierquäler das versichern, dass sie gut leben bis sie in die Stierkampfarena kommen: Sie leiden unter der Trennung von ihren Müttern, ihr Körper ist von ihrer Jugend an gezeichnet von Markierungen mit heißem Eisen, sie werden dem Martyrium der Erziehung zur Aggression unterworfen, sie werden bei geschlossener Tür bekämpft, aber das ist euch allen schon bekannt; schlussendlich sind sie Gefangene in den Händen von Personen, die nicht die geringste Rücksicht im Bezug auf ihre Panik und ihren Schmerz nehmen. Gewalt, die sich in den infamen Stierkämpfen manifestiert. Eine Gewalt in den Arenen, die Cristina Cifuentes mit einem Teil unseres Geldes finanziert, das nicht den misshandelten Frauen zu Gute kommt. 

 Informationsquelle

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