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Es werden Posts vom Januar, 2011 angezeigt.

Denkmalsturz in Barcelona erfreut Republikaner

Heute morgen war es soweit. Mitten in Barcelona an der Kreuzung der dominierenden Straßen Diagonal und Passeig de Gràcia, vor Tür der Hauptfiliale der Deutschen Bank und unter den Augen des deutschen Generalkonsulats fiel die Statue der Siegesgöttin aus Franco's Zeiten von ihrem Sockel. Präziser: Sie fiel nicht, sondern wurde von einem Kran vom Sockel gehoben. Für die 200 dabei anwesenden und applaudierenden Republikaner kam dies aber einem Fall gleich. Für sie war es der Beweis, dass der Franco-Faschismus nun auch visuell aus ihrer Stadt verschwunden ist.

Die entfernte Statue, die neben einem großen Obelisken steht, stellt eine mit einer Tunika bekleideten Frau dar, die in ihrer rechten Hand ein Lorbeerblatt hochhebt und in der linken die Figur einer kleinen geflügelten Siegesgöttin hält. Es ist das Werk des Bildhauer Frederic Marès. Bis April 1936 stand an dieser Kreuzung auf dem erhöhten Teil des Obelisken, der schon immer die Kreuzung beherrschte, eine Figur, die die spanische…

Kaum Krebskranke in Rumänien oder nur Statistik-Lüge?

Gemäß den letzten Gesundheitsstatistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt Rumänien in der Statistik der Krebserkrankungen auf dem 47. von 50 Plätzen. An der Spitze mit den meisten Krebserkrankungen liegen die Länder der westlichen Hemisphäre und Australien. Rumänien sieht hier wie ein Gesundheitsparadies aus. Laut der Statistik gibt es in Rumänien 205 Fälle auf 100.000 Einwohner

Da staunt selbst das rumänische Gesundheitspersonal. Sie glauben dieser Statistik nicht und das hat einfache Gründe. In Rumänien gibt es kein nationales Register für Krebserkrankungen, die Berichte darüber sind ungenau oder die Fälle nur geschätzt. Diese Meinung vertritt Dana Stănculeanu vom onkologischen Institut in Bukarest. Nach ihrer Meinung haben die nord- und westeuropäischen Staaten schlecht abgeschnitten, weil sie über genaue Berichte, ein Vorsorgesystem und ein sehr gutes Screening verfügen. Die Krebsfälle würden in der Regel rechtzeitig noch im Stadium ihrer Entstehung entdeckt. "Dies…

Lärm geht Brasilianern auf die Nerven

Am vergangen Samstag wurde am Strand von Serrambi im Bundesstaat Pernambuco eine Studentin angeschossen. In ihrer Siedlung fand ein Fest statt und zwar wie es manche Brasilianer lieben, mit einer Pegelschaltung, die die Lautsprecher krachen lassen. Einigen Nachbarn und der 21-jährigen Flavia gefiel das gar nicht und sich beschwerten sich über den Lärm. Es kam dann zum Streit und plötzlich fiel ein Schuss. Flavia liegt jetzt schwerverletzt im Krankenhaus. Familienangehörige behaupten, dass das Sicherheitspersonal der Siedlung geschossen habe. Die Verwalter bestreiten das.

Zuständig für den Lärmschutz ist in Pernambuco das Arbeitszentrum zur Unterstützung von Umweltangelegenheiten MPPE. Der Geschäftsführer erklärt die Situation so: "Die Tatsache, dass Personen ihr Recht auf laute Musik und Lärm missbrauchen und gleichzeitig die Rechte anderer auf Ruhe missachten, ist eine kulturelle Angelegenheit. Es ist sehr schwierig, per Gesetz das Recht auf Ruhe durchzusetzen. Musik in aller La…

Dicke Luft in Madrid und Barcelona

2007 hatte die spanische Regierung sich noch mit voller Energie seinen Hausaufgaben im Umweltbereich gewidmet. Druck dazu kam von der europäischen Union. Auf Grund der Vorgaben der EU-Richtlinien wurde das Gesetz zur Reinhaltung der Luft (Ley de Calidad del Aire) geschaffen. Vorgesehen war eigentlich, dass diesem Gesetz ein weiteres, nämlich das Gesetz über nachhaltige Mobilität (Ley de Movilidad Sostenible) folgen sollte, mit dem große Unternehmen gezwungen worden wären, für ihre Angestellten Sammeltransporte zu organisieren. Gleichzeitig sollte auch die Kfz-Steuer erhöht werden. Dazu ist es aber bis heute nicht gekommen.

Die Luft in Spaniens Großstädten ist alles andere als gut. Regelmäßig werden die von der EU festgelegten Grenzwerte überschritten. Vergangenes Jahr war das erste Jahr, in dem die Einhaltung zur Pflicht wurde. Prompt flehten die Stadtverwaltungen von Madrid und Barcelona um Ausnahmegenehmigungen. Sie konnten die Grenzwerte für Stickstoffdioxid und die Feinstaubbelast…

Prominentenspass im Freiluft-Schlachthaus

Ion Țiriac, der passionierte Jäger, hat heute wieder einmal zur Jagd auf die Wildschweine in Balc geladen. Die Wildschweine werden sich rühmen dürfen, dass sie von der Prominenz aus ganz Europa erschossen wurden. Ein Auszug aus der Liste der prominenten Jäger: Prinz Dimitri Sturdza, George Marsan - Bürgermeister der Stadt Monte Carlo, Erich Hampel − CEO der Unicredit Bank Austria, Cartier-Juwelier Alfred Baumhauer, Wolfgang Porsche − Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG, Klaus Mangold − ehemaliger Chef der DaimlerChrysler Services, Österreichs Fruchtsaftkönig Franz Rauch, der österreichische Industriemanager und Politiker Rudolf Streicher, die ehemaligen Tennisgrößen Boris Becker und Goran Ivansevic.

Rumänischer Umweltschützer haben weniger Spass daran. Sie wenden sich mit folgenden Worten gegen das Spektakel: "Wir glauben, dass die Tötung aus Vergnügen moralisch inakzeptabel ist. Dies wird noch verdammungswürdiger dadurch, dass sich alles in einem geschlossenen Gebiet abspie…

Strahlende Zukunft für spanische Atomkraftwerke

Spanische Atomkraftwerke haben schon mehrfach für gefährliche Situationen gesorgt. 2009 waren die Meiler an 572 Tagen überwiegend wegen Störfällen still gelegt. Nichtsdestrotrotz scheint auch hier die Atomlobby im Hinblick auf eine Verlängerung der Laufzeit ihrer Meiler erfolgreich weiter gekommen zu sei. Inzwischen sind es die Gewerkschaften, die eine Laufzeitverlängerung fordern und die Regierung im Hinblick auf einen erfolgreichen Abschluss eines Sozialpaktes unter Druck setzen. Angeblich steht der Verlust von vielen Arbeitsplätzen auf dem Spiel, da kann man auch das Restrisiko von verseuchten Landschaften und krank gemachten Landsleuten in Kauf nehmen.

Widerstand gibt es so gut wie keinen. Der Chefredakteur der Zeitung "La Vanguardia", José Antich, verbreitet sogar Jubelstimmung: "An erster Stelle dürfen wir uns beglückwünschen, dass hier eine Politik geändert wird, die nur negative Konsequenzen für die spanische Wirtschaft gebracht hätte. Sie basierte auf einer au…

Kleiner Führer für rumänische Steuerbetrüger

Unter dem Titel "Was kostet es dich, dein Geld in ein Steuerparadies zu bringen" hat die Internet-Zeitschrift "Gandul" rumänischen Geldbesitzern einen kleinen Führer zusammengestellt, wohin und wie man das Geld aus den Fängen des rumänischen Fiskus verschwinden lässt. Ein Großteil der rumänischen Nachwende-Gewinnler haben ein erhebliches Interesse daran, das meistens unsauber erworbene Vermögen ihrem Staat zu entziehen.

Wie entzieht man nun den rumänischen Steuerbehörden die Möglichkeit zur Besteuerung seines Vermögens? "Gandul" empfiehlt: "Zum Transfer der Gewinne in das Steuerparadies wird ein Dienstleistungsvertrag, ein Darlehensvertrag oder Urheberrrechtevertrag mit einer Scheinfirma im Steuerparadies abgeschlossen. Damit wird das zu versteuernde Vermögen in Rumänien verkleinert, das kann soweit gehen, dass man keine Gewinnsteuer bezahlen muss. Der Transfer des Geldes ist nach der rumänischen Gesetzgebung legal, solange der Fiskus nicht merkt, d…

Lerne die Katastrophe kennen

Der brasilianische Katastrophenschutz (Secretaria Nacional de Defesa Civil) hat gewarnt. Für die derzeitige Katastrophe in der Bergregion von Rio de Janeiro hat es nichts gebracht. Die derzeitige Katastrophe ist nach Aussagen der Zeitung "Folha", das größte durch Regenfälle je verursachte Desaster in Brasilien. Inzwischen werden über 600 Tote gezählt. Die veröffentlichte Liste der Toten ist beängstigend.

Dabei hat der Zivilschutz schon auf die Gefahr dieser Katastrophe unter dem Stichwort "Erdrutsche" hingewiesen: "Erdrutsche entstehen durch das Abrutschen von festem Material, wie Erde, Felsen, Vegetation und Baumaterial entlang von Steilhängen. Die Erdrutsche an Steilhängen und Stadthügeln haben in den letzten Jahren alarmierend zugenommen und zwar auf Grund des ungeplanten Wachstums der Städte mit der Besetzung neuer Zonen von hohem Risiko vor allem durch die Bevölkerung um geringem Einkommen. Erdrutsche entstehen in den Zeiten heftiger und langanhaltender…

Barcelona eröffnet erste europäische Friedhofsroute

Maria Luisa de Yzaguirre von Cementiris de Barcelona, S.A. ist zur Zeit Präsidentin der "Vereinigung für bedeutende Friedhöfe Europas" (Association of Significant Cemeteries in Europe; ASCE). Ihre Organisation, Cementiris de Barcelona (Friedhöfe von Barcelona), ist ein gemischt öffentlich-private Aktiensgesellschaft, an der die Stadt Barcelona einen Anteil von 51% hat. Die ASCE beschreibt sich als europäisches Netzwerk von öffentlichen und privaten Organisationen, die sich um Friedhöfe von historischer und künstlerischer Bedeutung kümmern. Die Organisation ist nicht gewinnorientiert und hat nach eigenem Bekunden einen klaren und globalen Auftrag.

Aus Anlass ihrer Präsidentschaft bei der ASCE hat Frau da Yzaquirre dieser Tage die erste europäische Friedhofsroute in Barcelona vorgestellt. Die Vorstellung der Route hat im Rahmen der Weiterbildungstage "Historische Erinnerung auf den europäischen Friedhöfen, Kulturerbe des Beerdingungswesens und kultureller Tourismus" …

Was Rio von Brisbane unterscheidet

Beide Orte werden zur Zeit von heftigen Regenfällen und Überschwemmungen schlimmster Art heimgesucht. Blogger Fabio Mayer aus Brasilien hat eine Meinung dazu. Er schreibt unter dem Titel "Mehr als 300 Tote":

"In Australien haben die Überschwemmungen riesige Schäden verursacht, aber haben nicht mehr als 20 Personen das Leben gekostet. In Brasilien sind in einer einzigen Nacht mehr als 300 Personen gestorben und die Tragödie hat Tradition, wenn wir uns an die Vorkommnisse am Bumba-Hügel in Niteroi (2010), an Angra dos Reis (2010) und an die Opfer in Santa Catarina 2009 erinnern.

Somit haben wir hier ein Land, wo die Müllbeseitigung unter Kontrolle ist, wo die Entwaldung und illegale Besetzung von Grund auf rigoros überwacht wird. Es gibt einen offensichtliche Unterschied zwischen einem Land, wo es Gesetze gibt, die eingehalten werden, und einem Land, in dem das Gesetz je nach schäbigen politischen Interessen, auf Grund von Populismus und Verantwortungslosigkeit ignoriert …

Die Benzinpreise und eine Lehrstunde in Marktwirtschaft

Die Rumänen sind noch nicht so ganz vertraut mit den Gesetzen der Marktwirtschaft. Zur Zeit stöhnen sie über extrem hohe Benzinpreise. Das kennen wir auch, wir versuchen uns auch dagegen zu stemmen, wenn auch in Gefolge langjähriger Erfahrung mit den Gesetzen der Marktwirtschaft, mit mehr Resignation bezüglich des Protestes. Dabei zahlen die Rumänen für deutsche Verhältnisse noch relativ wenig für den Liter Benzin. Zum 3. Januar 2011 betrug dieser in Rumänien 1,16 Euro für den Liter Euro Super 95. Ein Grund für die Preissteigerung ist auch die Erhöhung der Steuern auf Treibstoffe ab 1. Januar. Dem rumänischen Staat bleibt aber nichts anderes übrig als Steuern zu erhöhen, weil er jetzt schon asthmatisch in der Schuldenkrise nach Einnahmen schnappt. Und schließlich steht man auch unter dem Druck des Internationalen Währungsfonds (IWF), der seine Stützungsaktionen mit der Forderung nach Abbau der Staatsschulden verbunden hat.

Aber Rumänien liegt beim Durchschnittseinkommen weit unter dem…

In Sevilla vermehren sich die Prostituierten

Alle Verordnungshektik der Stadtverwaltung half nichts. Die Strassenprostitution in Sevilla ist trotz entsprechender Maßnahmen im Jahr 2009 seither nicht zurückgegangen. Sie hat im Gegenteil zugenommen. Die Stadtverwaltung hatte vorgesehen, dass den Prostituierten der Zugang zu einer Wohnung erleichtert oder bei Ausländerinnen für eine Klärung ihres Auftenthaltsstatus gesorgt wird. Aber all das steht wohl auf dem Papier, an den tatsächlichen Verhältnissen hat sich nichts geändert. Das am meisten betroffene Viertel Sevillas ist der Stadtteil "Sevilla Este" (Sevilla Ost). In diesem Stadtteil liegt auch die Deutsche Schule, das "Colegio Alberto Durero". In diesem Viertel gibt es seit 10 Jahren die Strassenprostitution, die im Laufe der Zeit ständig zugenommen hat.

Die Anwohner sind diese Situation leid. Sie sind jetzt dazu übergegangen aus Protest, die Strassen zu besetzen und den Verkehr zu behindern. Der Sprecher der Bürgerbewegung schildert die Situation: "Die…

Sport auf tirolerisch am Tropenstrand

In Brasilien gibt es ein Freizeitvergnügen, das man "Tirolesa" nennt. Wikipedia portugiesisch definiert diesen Sport folgendermaßen: "Die "Tirolesa" ist eine sportliche Aktivität die aus der Region Tirol in Österreich stammt. Sie besteht aus einem Seil das an zwei Punkten in der Höhe festgemacht ist. Der Sportler bewegt sich über Rollen an diesem Seil entlang mit einem Karabinerhacken und einem Sicherheitsseil daran befestigt. Diese Aktivität erlaubt dem Ausübenden das Gefühl das Gelände zu überfliegen, ohne dass er überfordert wird."

Im Tirol nennt man so etwas wohl Seilrutsche. Südlich von Recife / Pernambuco in Calhetas am Cabo de Santo Agostinho gibt es nun auch eine solche Seilrutsche, von den einheimischen "Tirolesa" genannt. Hier kann man am Seil von 60 Meter Höhe des Kaps von Santo Agostinho auf Meereshöhe hinunterfliegen. Am Seil  wohlverstanden. Die lokale Zeitung Diario de Pernambuco schwärmt: "Es handelt sich um eine Strecke von…

Argumente gegen Schengenbeitritt Rumäniens sind an den Haaren herbeigezogen

Diese Ansicht vertrat der rumänische Staatspräsident Traian Basescu gestern im rumänischen Fernsehen. Er beschuldigte insbesondere Frankreich, aber auch Deutschland, Argumente zu suchen, um den Schengenbeitritt Rumäniens hinaus zögern zu können.

Basescu erklärte: "Ich habe eine richtiggehende Kampagne gesehen, angestossen vom ehemaligen Minister für europäische Integration, dem Herrn Lellouche, im Zusammenhang mit dem Problem der Roma und zuletzt fortgeführt vom neuen Minister für europäische Integration in der französischen Regierung, der nicht mehr oder weniger im französischen Parlament behauptet hat, dass Rumänien nicht beitreten kann, weil es keinen Grenzvertrag mit der Republik Moldau hat. Aber unseren Grenzvertrag mit der Republik Moldau gibt es seit 1947 und er wurde sogar damals  in Paris unterzeichnet. Wir sprechen hier von einem französischen Minister, der nicht einmal weiss, dass an dem Ort, an dem er spricht, dieser Vertrag, der die Grenzen zwischen Rumänien und der …

Wenn Ratten sich im Supermarkt wohl fühlen

Ja, dann bleibt nur noch die Möglichkeit diesen zu schliessen. So geschah es heute in Olinda, der malerischen Kleinstadt im Norden von Recife / Pernambuco. Der zur Carrefour-Kette gehörende Discounter-Supermarkt "Atacadão" wurde von den Gesundheitsbehörden aus hygienischen Gründen geschlossen. Er darf erst wieder aufmachen, wenn er die Auflagen der Gesundheitsbehörden, die unter anderem eine "Entrattung" verlangen, erfüllt sind. Der Supermarkt ging wohl sehr leichtsinnig mit verdorbener und abgelaufener Ware um, die zur Entsorgung einfach neben das Gebäude geworfen wurden.

Für die Pernambucaner scheinen Ratten in Supermärkten nichts ungewöhnliches zu sein. Denn die Kunden regten sich eher auf, weil der Supermarkt geschlossen war und sie den Weg dahin umsonst gemacht hatten. Ein Kunde: "Das ist einfach absurd. Man verliert viel Zeit, wenn man die geplanten Einkäufe nicht machen kann. Ich habe einige Ratten im Supermarkt gesehen, aber die waren alle tot. Die Be…

Spanien befreit sich vom Zigarettenqualm

Seit 0 Uhr vergangenen Sonntags gilt in Spanien das verschärfte Rauchverbotsgesetz. Für die Spanier der schwierigste Schritt ins neue Jahr, liebgewonnene Gewohnheiten müssen jetzt über Bord geworfen werden. Im Gaststättengewerbe scheint die Umstellung recht gut funktioniert zu haben. Aber da kam das relativ milde Wetter den Rauchern entgegen, denen damit der Schritt ins Freie erleichtert wurde. In vielen Bars und Restaurant wurden sie um Punkt 24 Uhr gebeten, das Lokal zu verlassen, wenn sie einen Glimmstengel in der Hand hatten. Die Kunden sollen ohne Murren der Aufforderung nachgekommen sein und einige haben die günstige Gelegenheit genutzt, um sich ohne die Zeche zu zahlen, aus dem Staub zu machen.

Ein Raucher, Journalist der El Pais, hat sich in dieser Nacht in Madrid auf den Weg gemacht, um zu sehen, ob sich etwas geändert hat. Er schreibt: "Auf den ersten Blick hat sich nicht viel geändert. Für den aufmerksamen Beobachter gibt es aber doch einige Zeichen, dass sich irgend …