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Es werden Posts vom September, 2010 angezeigt.

Wenn aus Miercurea Ciuc Csikszereda wird

Miercurea Ciuc ist so etwas wie die Hauptstadt der rumänischen Ungarn, der Szekler. Es ist die Provinzhauptstadt des Kreises Harghita in Zentralrumänien. Seit langem schwelt hier ein Streit zwischen Ungarn und Rumänen, dessen sichtbarstes Zeichen der Kampf um die sprachliche Oberhoheit in dieser Region ist. Für neue Aufregung sorgt jetzt, dass in den letzten Tagen alle Ortsschilder von Miercurea Ciuc mit der ungarischen Bezeichnung "Csikszereda" überklebt wurden und dies nicht nur in lateinischer Schrift, sondern auch in alten Szekler Runen. Was fehlt, ist die rumänische Bezeichnung.

Der Sprachenstreit schwelt schon seit längerem. Er ist auch Ausdruck für das Streben der Ungarn in Rumänien nach Autonomie. Neben dem Kreis Harghita ist auch der Kreis Covasna beteiligt. Ein Kreis wird in Rumänien Judetz genannt, er entspricht in etwa dem deutschen Landkreis. Der Verdrängungskampf um die rumänische Sprache ist schleichend. Nach und nach bekommen öffentliche Gebäude u…

Kinderarbeiter im Wahlkampf und sonstige brasilianische Kapriolen

Gemäß der brasilianischen Verfassung und den Arbeitsgesetzen des Landes ist für Kinder bis 13 Jahre die Arbeitsaufnahme gänzlich verboten. Zwischen 14 und 15 Jahren kann man Jugendliche lediglich als Lehrlinge beschäftigen. Deren Beschäftigung ist aber an gesetzliche Schutzbestimmungen gebunden. Von 16 bis 17 Jahren ist die Arbeitsaufnahme gestattet, solange es sich nicht um gefährliche Arbeiten (Lebensgefahr), ungesunde Tätigkeiten, beschwerliche Arbeit und Nachtarbeit handelt. Dabei wird die Arbeit auf Strassen und öffentlichen Anlagen als eine der schlimmsten Arten der Kinderarbeit angesehen, da diese Orte das höchste Risiko für Gewaltanwendungen, Drogen, sexuelle Belästigung und Menschenhandel darstellen. Abgesehen davon, dass die Kinder schutzlos der Sonneneinstrahlung, Regen und Kälte, Verkehrsunfällen und hoher Lärmbelästigung ausgesetzt sind.

Brasilien will bis 2015 die Kinderarbeit im eigenen Land komplett ausrotten.

Soweit die Theorie. Im derzeitigen Präsidents…

Spanien lässt seine Jugend im Stich

Die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien war schon immer hoch, aber mit der Wirtschaftskrise ist sie geradezu explodiert. Innerhalb der Europäischen Union liegt Spanien mit einer derzeitigen Rate von über 40% auf einem der letzten Ränge. Dies ist mehr als das Doppelte des EU-Durchschnitts. Die Zeitung El Pais gibt den Jugendlichen ein Forum, auf dem sie ihren Frust los werden können und es ist interessant, was sie so zu sagen haben.

Rosalia, 27 Jahre alt, schreibt unter dem Titel "Komm nach Deutschland, Pepe!", dass sie im Moment als einzige Lösung ihrer Probleme die Auswanderung sieht. Sie hat viel studiert und ist gut ausgebildet, aber sie bekommt keine Arbeit. Die spanische Gesellschaft sei immer der Ansicht gewesen, wer gut studiert, werde auch die Belohnung bekommen. Aber alle Aussichten auf Belohnung seien verpufft und was übrig bliebe, wäre nur der billige Trost, man solle nicht den Mut verlieren. Die spanischen Politiker und die Wirtschaft seien an ihnen vö…

Der Kampf des Dreigestirns um die Präsidentschaft

Noch 8 Tage, dann wählt Brasilien einen neuen Präsidenten oder Präsidentin. Der derzeitige Amtsinhaber, Luiz Inácio Lula da Silva, genannt "Lula", darf nach 2 Amtsperioden nicht mehr kandidieren, sonst wäre er vermutlich der sichere Sieger gewesen, denn seine Popularität kennt zur Zeit in Brasilien keine Grenzen. Seine segnende Hand breitet er über Dilma Rousseff aus, die für seine Partei, die Partido dos Trabalhadores (PT; Partei der Arbeiter), die Präsidentschaftskandidatur übernommen hat. Der aussichtsreichste Herausforderer ist José Serra, der für die Partido da Social Democracia Brasileira (PSDB; Partei der brasilianischen Sozialdemokraten), auch Tucanos genannt, kandidiert. Er ist zur Zeit Gouverneur - ein Amt vergleichbar dem Ministerpräsidenten eines deutschen Bundeslandes - des brasilianischen Bundesstaates São Paulo. Die Dritte ist Marina Silva, sie kandidiert für die Partido Verde (PV; grüne Partei). In der Zeit von 2003 bis 2008 war sie Umweltministeri…

Bukarester Gene mutieren

Rumänien war und ist immer noch ein armes Land. Zu Zeiten der kommunistischen Diktatur hatte man nicht einmal das Geld, sich ein Fahrrad zu kaufen. Ganz davon abgesehen, dass diese im staatlichen Produktionsplan auch nicht vorgesehen waren. Schließlich hatte man ja den öffentlichen Nahverkehr oder die Pferde- und Ochsenkarren. Nach der Revolution gierten alle Rumänen nach einem Auto. In der Regel kramten sie, nachdem sie endlich die lang ersehnte Reisefreiheit bekamen, all ihr Geld zusammen und erwarben sich Devisen, um den Westeuropäern damit die Schrottautos abzukaufen. Hauptsache 4 Räder und ein Motor, auch wenn der nicht lange hielt.

Inzwischen hat sich Rumänien sehr gewandelt. Der Strassenverkehr ist gerade in den Städten und besonders in Bukarest explodiert und die Infrastruktur hat damit kaum Schritt gehalten. Autoverkaufshäuser sind aus dem Boden geschossen wie Pilze. Beliebt war auch, dass rumänische Arbeitgeber ihren Beschäftigen Benzinkostenzuschüsse gaben, was…

Wenn der Bus vibriert

Der Alltag in einer Stadt kann wenig erfreulich sein, vor allem wenn man auf dem Weg zur Arbeit in überfüllte Busse und Bahnen steigen muss oder mit dem Auto ständig im Stau steht. Anderswo gibt es da genauso ärgerliche Zustände wie bei uns. So im brasilianischen Nordosten, in Recife, wo sich die Journalistin Luce Pereira in einem Artikel über Fahrten mit dem Bus in ihrer Stadt aufregt.

Ihr Ärger sagt doch auch einiges über die Lebensbedingungen in Recife und den alltäglichen Belastungen, deswegen will ich ihre Meinung hiermit wiedergeben:

"Busfahren in Recife ist weit entfernt davon eine angenehme Sache zu sein. Es sind von altersher die immer gleichen Probleme: "Hygiene, die zu wünschen übrig lässt, eine Pünktlichkeit, die nach Hilfe schreit und ein geradezu mönchischer Komfort sowie Angestellte, die keiner übertriebenen Höflichkeit verdächtig sind. Dazu kommt, dass es in neuester Zeit im öffentlichen Nahverkehr üblich ist, dass Passagiere ihre Audiogeräte auf …

Umweltkatastrophe in Kronstadt

Einmal musste es geschehen und es hat die Stadt Kronstadt / Braşov und die sie umgebenden Gemeinden im rumänischen Siebenbürgen getroffen. Die grösste Müllkippe der Stadt hat am Freitag angefangen zu brennen. In Rumänien wird schon seit vielen Jahren der Wohlstandsmüll unter schlechtesten Umweltbedingungen entsorgt. Man hat zwar die Segnungen der Konsumgesellschaft, man weiss aber nicht wie man den damit verursachten Müll umgehen muss.

Am 18. September um 15 Uhr begann die Feuerwehr mit der Bekämpfung des Feuers. Ohne Erfolg bis zum derzeitigen Moment. Die Feuerwehr beklagt, dass es zu wenig Wasserdruck gibt. Die Auffüllung der Tankwagen dauere zu lange. Der rumänischen Katastrophenschutz empfiehlt den Bewohner zu Hause zu bleiben und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Sprecher des Katastrophenschutzes erklärt: "Wir haben hier eine sehr grosse Menge an Müll. Das Feuer hat einen Müllberg auf einem Hektar des Geländes erfasst. Man braucht also sehr viele Lösch…

Spanien beispielhaft bei der Integration der Gitanos

Spanien ist ein Land, in dem die Roma ohne Gewissensbisse noch "Gitanos" also "Zigeuner" genannt werden. Das bedeutet aber nicht, dass Spanien Spitzenreiter in der Diskriminierung der Roma ist. Im Gegenteil: In Zeiten, in denen in Frankreich die Zigeuner-Hatz läuft, schaut man in Spanien selbstgefällig an sich herunter und rühmt sich, bei der Integration sehr gute Arbeit geleistet zu haben.

Die spanische Minderheit der "Gitanos" zählt ungefähr 700.000 Personen mit spanischer Staatsangehörigkeit. Sie leben seit vielen Jahrhunderten in Spanien. Dazu kommen etwa 30.000 bis 50.000 Roma, die eine ausländische Staatsangehörigkeit haben. Darunter sind überwiegend Roma aus Rumänien. Die Roma sind in Spanien lange nicht so marginalisiert wie in anderen europäischen Ländern.

Juan de Dios Ramírez Heredia ist Präsident der "Unión Romaní" (Unión del Pueblo Gitano / Union des Volkes der Zigeuner). Er war erster spanischer Abgeordneter aus dem Rom…

Öffentlicher Nahverkehr in Bukarest soll in die Luft

Der Bürgermeister des Sectors II von Bukarest hat eine Machbarkeitsstudie für den Bau einer Luftseilbahn in der Stadt in Auftrag gegeben. Zwar liegt Bukarest in einer Ebene und es gibt kaum Höhenunterschiede in der Stadt, aber ein paar Seen und viele verstopfte Strassen könnten gut auf dem Luftwege gequert werden.

Die Luftseilbahn soll den Norden der Stadt, insbesondere den beliebten Herăstrău-Park mit dem Westen verbinden und dabei auch den gleichlautenden See überqueren. Die genaue Route soll im Laufe des Ausschreibungsverfahrens festgelegt werden. Nach den Wünschen des Bürgermeisters soll die Luftseilbahn eine Kapazität für den Transport von 3.000 Personen pro Stunde haben und nicht nur dem Transport der Bukarester dienen, sondern auch als Touristenattraktion herhalten.

Man hofft aber auch damit, die chronische Verkehrsüberlastung, die inzwischen zu Dauerstaus in der Stadt führen, abbauen zu können.

Aber nicht nur die Luftseilbahn ist ein Wunschtraum der Stadtväter, sie wollen auch…

Die Toten werden nicht mehr gezählt

Ein Blog wird nicht mehr berichten, es ist der Blog "PEbodycount" aus Recife, der im Kampf gegen die Mord-Kriminalität in Recife und Pernambuco eine aufklärende Arbeit geleistet hat. Ich habe schon mehrfach über ihn berichtet und auch Informationen aus diesem Blog weitergegeben. Nun hat der Blogger Joao Valadares mitgeteilt, dass der Blog eingestellt wird, weil keine öffentlichen Mittel mehr zur Unterstützung der Autoren durch das Land Pernambuco gezahlt werden.

Joao Valadares geht nochmals in einem Abschlussbeitrag auf die Ziele und das durch den Blog Erreichte ein. Ich gebe es nachstehend in Auszügen wieder:

"Wir glauben, dass wir unser Ziel erreicht haben. Wir sind aus einer beunruhigenden Situation geboren worden. Aus dem Gefühl, dass es möglich ist gemeinsame Auswege zu finden. Wir begannen unseren Marsch im Mai 2007, eine Woche bevor die Regierung unseres Staates den Pakt für das Leben lancierte.

Als erstes hatten wir den Pernambucanern zu  erklären, …

Obor, ein Stück altes Bukarest verschwindet

Die "Piaţa Obor" (ausgesprochen: Piazza Obor), war der älteste und grösste Marktplatz Bukarests. Deutsche Reiseführer beschreiben ihn wie folgt: "Hier findet das »richtige Leben« statt, denn Obor ist der Markt für rumänische Normalverdiener. Angeboten wird fast alles: Gemüse und Obst, Kosmetika, Unterwäsche, Putzmittel, sogar lebende Hühner und Kaninchen." Die österreichische Zeitung "Der Standard" schrieb 2008: "Im östlichen Stadtteil Obor, im zweiten der sechs Sektoren, wie Bezirke hier genannt werden, befindet sich einer der größten Märkte Bukarests: über rund 16 Häuserblöcke erstreckt sich der Obor-Markt und von CDs über Unterwäsche bis hin zu lebenden Kaninchen und Hühnern kann man hier alles kaufen. An den Straßenrändern, zwischen parkenden Autos gehen Männer und Frauen auf und ab. Was an einen Arbeiterstrich erinnert, ist ein beliebtes Service: man lässt sich Rechnungen frisieren."

Man sagte auch, dass auf diesem Marktplatz …

Hassprediger hält die spanische Gesellschaft für dekadent und krank

"Spanien hat eine Gesellschaft mit mehreren Millionen Arbeitslosen, sie tötet vorsätzlich und systematisch seine unschuldigsten Kinder, führt die Jusitz nach den politischen Farben, lügt schamlos auch auf der höchsten Ebene, verletzt die noch die heiligsten Verträge und verwandelt die Schule in ein ideologisches Instrument. Sie fördert den Hass und die Konfrontation zwischen ihren Mitgliedern, verhindert die freie Religionsausübung, zerstört die Unschuld der Kinder schon im frühesten Alter, hetzt die Jugend auf, benutzt die Politik als Trampolin für persönliche Bereicherung, in einem Wort eine zerstrittente Gesellschaft in ihren grundlegenden Strukturen und brüchig in ihrem Fundament. Es ist eine dekadente und äusserst kranke Gesellschaft."

Diese Worte kommen von keinem islamischen Hassprediger, sondern von seiner Heiligkeit, dem Erzbischof von Burgos, Monsignore Gil Hellín. Aus Burgos, der düstersten Stadt der spanischen Inquisition und des Franco-Terrors kann …

Brasilien feiert sich heute selbst

Der 7. September ist in Brasilien ein Feiertag, an dem die Unabhängigkeit des Landes gefeiert wird. An diesem Tag soll nach Ansicht der brasilianischen Regierung daran erinnert werden, dass das Land "frei, Herr seiner eigenen Geschichte und bewusst seiner Wurzeln und Herkunft" sei.

In diesem Jahr soll nach Wunsch der Regierung die Kultur das Thema des Tages sein. "Die Kultur als Mittel zur Förderung des Friedens, als ein Ruhmesblatt für die Pluralität des brasilianischen Volkes, das dank seiner Vielfalt es verstanden hat, das Zusammenleben in der Verschiedenheit zu seiner stärksten Kraft zu machen."

Nun lesen wir gerade in meinem Blog soviel über die Kriminalität, Mord und Totschlag in diesem Land. Wobei dieses Thema sich beim Lesen brasilianischer Medien geradezu aufdrängt, umso mehr beglückt es mich, wenn ich von der brasilianischen Regierung erfahren darf, "dass das harmonische Zusammenleben der Brasilianer eine Frucht des Respekts, der Tolera…

Selbstjustiz auf Recife's Strassen

Vor einem Altenheim im Stadtteil Boa Viagem von Recife steigt eine Angestellte aus einem Auto und wird von einem 28-jährigen Mann überfallen. Der Fahrer des Auto's zieht die Pistole und erschiesst den Angreifer mit einem Schuss in den Kopf und einem in die Brust. Augenzeugen berichten, dass der Schütze 4 Schüsse auf den Angreifer abgegeben habe und dann verschwand. Bereits Ende August gab es eine ähnliche Szene als ein unbekannter Schütze auf einen Jugendlichen schoss, der einer Frau die Handtasche entrissen hatte. Der Schütze verfolgte ihn und schoss ihm in die Beine.

Die Polizei ist nicht begeistert und warnt die Bevölkerung vor solchen Akten der Selbstjustiz. "Sie wissen nie, was passieren kann. Der Angreifer hat nichts zu verlieren und ist zu allem entschlossen, entweder töten oder sterben ist sein Motto. Der überfallene Bürger hat Familie, Arbeit, er hat sein Leben", warnt eine Polizeisprecherin. Im oben geschilderten Fall des Fahrers, der aus seinem A…

Was die Rumänen beschäftigt

"Debatten" sind sehr beliebt in rumänischen Zeitungen. So hat die Webseite der Zeitung "Evenimentul Zilei" eine Rubrik "Debatten" (dezbatere), was man natürlich auch mit "Wir diskutieren" übersetzen kann. Zur Zeit scheinen für die Rumänen die nachfolgenden Themen interessant zu sein:

"Die 75-Watt-Lampe wurde verboten. Sind sie glücklich mit den Sparlampen?". 186 Kommentare verzeichnet dieses Thema. Die Meinungen dazu sind geteilt. Viele finden die Sparlampen gut, warnen aber vor chinesischen Billigprodukten. Markenprodukte wie die von Philips oder Osram seien viel besser. Einige berichten, dass Produkte aus China oder Polen nur 14 Tage halten. Die Gegner stören die hohen Kosten und sie haben auch Gesundheitsbedenken.

"Warum haben wir soviele Zugverspätungen? Warum arbeitet man seit 20 Jahren am Schienennetz?". Dieses Thema beschäftigt nur 35 Kommentatoren und artet zumeist in Politikerbeschimpfungen aus.

"D…

Universitätsprofessoren wollen kein Katalanisch lernen

Die katalanische Landesregierung (Generalitat) überlegt, die Beherrschung der katalanischen Sprache an den Universitäten zur Pflicht zu machen. Sie plant das Niveau "C", eine Einstufung mit recht hohen Anforderungen, zur Pflicht für das Lehrpersonal festzulegen. Der Sprecher der Generalitat versichert allerdings, dass noch nichts entschieden sei.

Denn die Welle der Empörung an den katalanischen Universitäten schwabt schon hoch. Viele Professoren vertreten die Ansicht, dass es richtig sei, dass an den katalanischen Universitäten auch katalanisch gesprochen werde, aber dies sollte ohne Forderungen und im Zusammenleben mit anderen Sprachen wie Spanisch und Englisch geschehen, so wie dies zur Zeit an den katalanischen Universitäten Praxis sei. "Ich gebe Unterricht in katalanisch und ich liebe Katalonien, aber ich mache keine Katalanischprüfung mit", erklärt ein Professor der Universität Pompeu Fabra von Barcelona. Dann höre er auf, Unterricht an der Unive…