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Es werden Posts vom Juni, 2010 angezeigt.

Sauberes Wasser für Rumänen in weiter Ferne

Der Leiter der rumänischen Wasserverwaltung (Apele Române) Teodor Lucian Constantinescu hat in einem Interview mit der Zeitung "Adevarul" ein tristes Bild der Wasserüberwachung und- aufbereitung in Rumänien gezeichnet. Nach seiner Ansicht erreichen 40% des rumänischen Trinkwassers nicht die von der EU geforderte Qualität. Kläranlagen gibt es so gut wie keine in Rumänien. Und was im Moment noch viel mehr fehlt, ist das Geld, um diesen Zustand zu beheben.

"Alles, was in die Toilette geht, landet in Bukarest ungeklärt in der Dâmboviţa", berichtet Constantinescu über die Abwasserbehandlung in der rumänischen Hauptstadt. Bukarest habe bis heute noch keine Kläranlage. Die Erste wird zur Zeit gebaut. Die Kosten sind immens. In der ersten Bauphase sind bereits 100 Millionen Euro verbaut worden, für die zweite Phase schätzt man die Kosten auf 400 Millionen Euro.

68% der Rumänen haben einen Wasseranschluss, aber nur 53% sind an die Kanalisation angeschlossen. Wenn …

Katalanen ohne Nation treibt es auf die Strasse

Der spanische Verfassungsgerichtshof in Madrid hat gestern die im Jahr 2006 per Referendum von Katalonien in Kraft gesetzte Landesverfassung, das "Estatut", in einigen Teilen für verfassungswidrig erklärt. Der Gerichtshof bezieht sich vor allem auf die Artikel des "Estatuts", in denen die katalanische Sprache zur Amtssprache für Katalonien erklärt wurde. Insbesondere wurde auch die Präambel des "Estatuts" beanstandet, die Katalonien als eine Nation definiert. Diese Aussage entfaltet nach Ansicht des Verfassungsgerichtshof keinerlei rechtliche Wirkungen.

Obwohl der genaue Wortlaut des Urteil erst in der kommenden Woche veröffentlicht werden soll, schlagen die Wogen in Barcelona hoch. José Montilla, der Präsident der katalanischen Landesregierung, der "Generalitat", zeigte sich indigniert bezüglich des Urteils. Nicht nur dessen Wortlaut, sondern auch die Art des Zustandeskommens habe ihn irritiert, erklärte er. Dem Urteil war ein mona…

Häufiges Fasten hilft der Pilzwirtschaft

"Rumänien ist eines der besten Produktionsländer für Pilzzüchter. Und das deswegen, weil die Religion den Rumänen häufiges und langes Fasten vorschreibt", erklärt ein amerikanischer Finanzberater. Diese Erkenntnis führt dazu, dass es einem rumänischen Landkreis recht gut geht. Dort wurde die Nische gefunden, die auch in Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen ein gutes Einkommen möglich macht.

Es ist dies der Landkreis (Judetz) Sălaj in Siebenbürgen, im Nordwesten Rumäniens. Vor der Wirtschaftskrise galt er als einer der ärmsten rumänischen Landkreise in Siebenbürgen. Das hat sich geändert. Die Landwirte in dieser Region haben eine Nische gefunden, die ihnen zu einem guten Einkommen verhilft. Inzwischen ist die Region der grösste Produzent von Büffelmilch und Pilzen in Rumänien. Unterstützt wurden sie von Beratern. Einer von ihnen, Cristian Terza, ein Rumäne, der jetzt in Washington lebt, ist für die eingangs erwähnte Erklärung verantwortlich. Er ergänzte die Erkenn…

Ein Priester sieht rot

Father Stephen Dunn von der katholischen Pfarrei Sacred Heart of Jesus (Herz Jesu) im Osten von Glasgow ist auf den Barrikaden. Nachdem Vandalen seine frisch renovierte Kirche attackiert und beschädigt haben, ist er ausser sich. Die Vandalen hatten die neuen Kirchenfenster eingeworfen und mit Luftpistolen beschossen. Und das, nachdem die Renovierung anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Kirche mit einem grossen Gottesdienst zusammen mit dem Erzbischof von Glasgow, Mario Conti, gefeiert worden war.

Seinen Frust lässt er vor den Glasgower Medien ab: "Das ist ganz klar eine sektiererische anti-katholische Tat. Diese Fenster haben wir extra für die Jubiläumsfeier geputzt. Ich selbst und einige Pfarreimitglieder haben die Geländer mit Bürsten gereinigt und wir wurden dabei schon von Hooligans, die zwischen 12 und 16 Jahren alt waren beschimpft und beleidigt. Es ist schade, wenn unsere Gemeinschaft versucht, das Beste zu tun und du hast diese Kiminellen, die versuchen d…

Parkhaus bringt Wohnungen ins Wanken

Bewohner von mehreren Wohnblocks des Stadtteils Macarena von Sevilla machten die unangenehme Erfahrung, dass ihrer Wohnungenplötzlich Risse bekamen. Begonnen hatte das etwa vor 2 Jahren. Zum Entsetzen der Bewohner wurden die kleinen Risse immer grösser. Das Entsetzen war besonders gross als in diesen Tagen die Risse sozusagen im Schnellzugtempo wuchsen und in einigen Wohnungen schon Löcher sich breit machten, in die man sogar "einen Kopf reinstecken" konnte.

Nicht genug damit: Auf der neben den Wohnblocks befindlichen Baustelle für ein Parkhaus stand schon seit Jahren ein Kran. Der begann sich langsam aber sicher in Richtung Wohnblocks zu neigen. Die Bewohner packte nun das ganze Entsetzen und sie alarmierten die Feuerwehr. Nun wachten die Behörden endlich auf, die schon mehrfach von den Bewohnern auf die Probleme der Blocks aufmerksam gemacht worden waren. Heute Nacht begann man mit dem Versuch, den Kran zu stabilisieren. Gestern wurden 80 Familien evakuiert. Si…

Rabiate Methode zur Behandlung hyperaktiver Kinder

Im Bundesdistrikt von Brasilien hat eine Lehrerin ein 10-jähriges Kind an den Stuhl gebunden und ihm den Mund mit Tesafilm zugeklebt. Eine Kollegin beobachtete diese Erziehungsmassnahme und alarmierte die Schulleitung, die wiederum die Mutter alarmierte. Die Mutter des Kindes rief die Polizei. Diese stellte fest, dass das Kind tatsächlich auf die vorgenannte Art behandelt wurde. Die Lehrerin wurde wegen Misshandlung und Nötigung festgenommen und verhört. Sie gibt an, dass sie das hyperaktive Kind auf diese Art ruhig gestellt habe, damit es den Unterricht nicht störe.

Brasilianische Studien gehen davon aus, dass 3 bis 5% der brasilianischen Kinder dieses Phänomen anzeigen. Es ist ein Zusammenhang zwischen Konzentrationsschwierigkeiten auf der einen Seite und Verhaltensstörungen oder aggressivem Verhalten auf der anderen Seite zu beobachten. Diesen Zusammenhang gibt es in Brasilien bei 47,8% der untersuchten Kinder. Hyperaktive Kinder sind oft auch depressiv oder leiden an …

Unterirdisches Wunderwerk dank des Diktators Wahnvorstellungen

"Ich war zweimal im Wasserkraftwerk. Es ist ungeheuer beeindruckend. Abgesehen von den ernormen Kosten ist das Kraftwerk wichtig für Transsilvanien". Dies erklärt der beigeordnete Regionalkommissar für Umwelt der Region Cluj / Klausenburg. Es geht um das Wasserkraftwerk Mărişel im Apuseni-Gebirge, das von Nicolae Ceausescu in seiner megalomanen Phase mit den Selbstversorgungswahnvorstellungen vor 34 Jahren unterirdisch in die Höhlen des Berges bei Mărişel gebaut wurde.

Dieses Kraftwerk sollte im Falle von kriegerischen Auseindandersetzungen die Fabriken in Transilvanien mit Strom versorgen. Es liegt in einer künstlich geschaffenen Höhle eingepasst in das Felsgestein des Berges. Damit auch gar nichts schief geht, falls böse Feinde zum Bombardement Rumäniens übergehen, wurde das Wasserkraftwerk als strategisches Geheimnis gehütet und der Öffentlichkeit bis heute der Zutritt verwehrt. Jetzt durften es erstmals Reporter der Zeitung "Romania Libera" besuche…

Brasilien auf der Jagd nach der Hexa

Brasilien greift heute in die Fussballweltmeisterschaft in Südafrika ein. Ein Grund für die Brasilianer, auf die grosse Politik und sonstige Probleme zu verzichten und sich völlig dem Spiel mit dem Ball zuzuwenden. Schliesslich beginnt für sie heute der Kampf um die "Hexa", so nennen die Brasilianer, den "6." Weltmeistertitel im Fussball, den sie in Südafrika gewinnen wollen. 67% der Brasilianer sind auch überzeugt, dass ihre "Seleção" den 6. Titel holen wird.

Dafür verschiebt die Abgeordnetenkammer auch gerne mal eine Abstimmung über die Verteilung der Einkünfte aus dem Erdöl, damit die Abgeordneten ihren Fussballpflichten nachkommen können und in der Lage sind, das Spiel gegen Nordkorea später kommentieren zu können. Schliesslich besteht die brasilianische Mannschaft aus 192 Millionen Spielern. "Wir sind nicht nur eine Mannschaft / Seleção, sondern auch ein Land mit 192 Millionen Spielern. Ein Ort, wo der Fussball viel mehr ist als ein …

Jagd auf reiche Rumänen eröffnet

Der Leiter der rumänischen Steuerverwaltung ANAF, Sorin Blejnar, bläst zur Jagd auf reiche Rumänen. Die miserable Haushaltslage verhilft ihm auch zur Unterstützung von seiten der Politik. Die Jagd soll in Form einer "Rasterfahndung" erfolgen. Ins Visier geraten vor allem Reiche, die mit Prestigesymbolen protzen, aber keine Steuern bezahlen. "Ich glaube, dass wir einige Hundert Personen identifizieren werden", erklärt Bejnar und präzisiert: "Das sind Leute mit einer Yacht, einem Ferrari und Eigentum weit über dem Normalen".

Mit Beginn des kommenden Jahres will die Steuerverwaltung nicht deklariertes Vermögen mit 16% besteuern. Auch an den Grundbesitz von Rumänen im Ausland soll herangegangen werden. Das dürfte zwar etwas schwierig werden, weil es diesbezüglich keine Statistiken gibt, aber die rumänische Steuerverwaltung hofft auf die Zusammenarbeit mit den anderen EU-Staaten. Als Beispiel führt er einen rumänischen Staatsbürger, der in Monaco …

Spanien feiert silberne Hochzeit: Europa hat die Anstrengung gelohnt!

Vor 25 Jahren ist Spanien in die Europäische Union aufgenommen worden. Der damalige Ministerpräsident Felipe González äusserte sich heute im Rückblick darauf: "Heute Morgen hat mich ein Journalist gefragt, ob sich die Anstrengung gelohnt hat. Ja, sie hat sich gelohnt. Nach meiner Meinung waren es die 25 positivsten Jahre des Spaniens von heute".

Am 12. Juni 1985 zitterte man an diesem Tag noch, ob der restaurierte grosse Tisch, an dem die Beitrittsakte feierlich unterschrieben werden sollte, von den Handwerkern rechtzeitig geliefert würde. Er kam noch rechtzeitig und bewies, dass die Spanier zwar an ihrer Unpünktlichkeit noch hart zu arbeiten hatten, dass sie aber auch Meister der "paciencia", der Geduld nach dem Motto "alles wird Gut" waren. Spanien hatte an diesem Tag einen Wendepunkt in seiner Geschichte erreicht. Ein "glücklicher Geburtstag". Für viele Spanier waren in den Jahren von 1962 bis 1985 Europa das Land der Sehnsucht. D…

Alt und vergessen unter der Sonne Andalusiens

Vor einigen Tagen wurde in Andalusien ein Skandal mit alten Menschen aufgedeckt. Es ging um ein illegales Altersheim in Carmona, in der Nähe von Sevilla, das von einem Ehepaar geführt wurde. In dem Altersheim befanden sich 14 alte Menschen, die mit Medikamenten vollgestopft und schlecht ernährt wurden. Auf Grund von Anzeigen aus der Bevölkerung kümmerte sich die Guardia Civil um den Fall. Zuvor waren bereits Inspektoren der andalusischen Landesverwaltung der Zutritt zum "Heim" von deren Verwaltern verboten worden.

Die Guardia Civil erlebte aber zuerst einmal eine Überraschung, denn als sie das "sogenannte" Altersheim untersuchen wollte, war niemand mehr da. Die Inhaber des Altersheims, die bereits einmal mit einem anderen illegalen Altersheim in das Visier der Ermittler geraten waren, hatten Lunte gerochen und die alten Menschen in ein Haus in dem Dorf La Rinconada, auch in der Nähe von Sevilla, verlegt. Die Guadia Civil konnte aber bald die neue Resi…

Geldhungriger Staat wirft Blick auf Schattenwirtschaft

Die rumänische Schattenwirtschaft blüht und steht kurz davor, die 50 Milliardenmarke an Umsatz zu überschreiten. Dies berichtet die Zeitschrift "Capital".

Wie sieht sie denn aus, diese Schattenwirtschaft. "Capital" schildert den Tagesablauf eines Mittelklasse-Rumänen: 8 Uhr: Er steigt in das Auto und fährt zu seiner Arbeit. 8:20 Uhr: kurzer Halt bei einem Reifendienst, um den Druck in den vorderen Reifen prüfen zu lassen; Kosten: 4 Lei, selbstverständlich ohne Kassenbon (Steuerquittung). 8:40 Auto parken, Gebäck und ein Fruchsaft in der Bäckerei einkaufen; 9 Lei ohne Kassenbon. 08:55 Ankunft im Büro. 18:00 Verlassen des Büros. 18:30 Halt auf dem Markt, Einkauf von Kartoffeln, Tomaten, Zwiebel und Banane; 28 Lei ohne Kassenbon. 18:50 Kauf eines Blumenstrausses für die Ehefrau; 20 Lei, ebenfalls ohne Kassenbon. 19:00 Ankunft zu Hause, Ausbezahlung der Reinigungskraft, die einmal pro Woche bei ihm sauber macht; 75 Lei auf die Hand. 20:30 Ausgang mit der Ehefrau, Besuc…

Türkische Menschenhändler quälen Brasilianer

Mitte April reiste die brasilianische Musikgruppe Gafieira Brasil in die Türkei. Ein türkischer Empresario engagierte sie für Konzerte mit afro-brasilianischer Musik in Istanbul und mehreren anderen türkischen Städten. Das Engagement scheint für die Truppe ein Alptraum geworden zu sein.
Sie meldeten sich bei ihren Angehörigen und baten um Hilfe. Sie seien in einem verlassenen Landhotel in Bodrum wie in einem privaten Gefängnis eingeschlossen worden unter dem Vorwurf, sie hätten einen türkischen Empresario ermordet. Sie fühlen sich betrogen und sehen sich als Opfer eines Menschenhändlerringes. Eigentlich wären ihnen 10.000 US$ pro Monat vorgesprochen worden. Von dem Geld hätten sie bisher nichts gesehen. Inzwischen würden sie nicht einmal genug zu essen bekommen.

Sie hätten in der Türkei auch keine Arbeitserlaubnis bekommen, so wie es der Empresario versprochen habe. Deshalb wären sie von der Polizei 8 Stunden lang festgehalten worden und es wurde ihnen mit Abschiebung gedroht.

Alarmiert …

Valencia's Hassliebe zu den Paisos Catalans

Spanien und seine Sprachen. Das, was bei uns spanisch heisst, ist in Spanien das "castellano", die kastilische Sprache. Daneben gibt es auch baskisch, galizisch und katalanisch. Wobei die katalanische Sprache sich wieder aufsplittert in katalanisch, das man in Katalonien spricht, die valencianische Sprache, die im Raum um Valencia, dem País Valencià, gesprochen wird und das Mallorquinische, die katalanische Sprache der balearischen Inseln.

In Spanien liegen sich die verschiedenen Volksstämme, die ihre kulturellen Wurzeln aus der Sprache herleiten, in den Haaren. Wie in Gesamtspanien so ist sich auch der katalanische Sprachraum nicht "grün". Insbesondere gibt es grosse Animositäten zwischen Valencia und Barcelona. Barcelona, die Metropole der katalanischen Kernlande. Wenn es darum geht, möglichst viele katalanisch sprechende Menschen in der Statistik zu haben, wird in Barcelona selbstverständlich auch die Dialektvariante "Valencià" dazu gezäh…

Autolawine sorgt in Recife für Dauerchaos

Recife, die Metropole des brasilianischen Nordostens erstickt im Verkehr. Nach einer Mitteilung der Verkehrsbehörde DETRAN sind inzwischen 500.000 motorisierte Fahrzeuge in Recife angemeldet. Das bedeutet, dass jeder dritter Bewohner der Stadt über einen motorisierten Untersatz verfügt. Das hat Folgen: Recife hat täglich seinen Dauerstau und droht am Verkehr zu ersticken.

Die Zeitung "Diario de Pernambuco" schreibt, dass der Verkehr sein Limit erreicht habe, auch wenn die täglichen Staus teilweise auch auf das Verhalten der Fahrer zurückzuführen sei. Die Stadt ist eine "Geisel des Autoverkehrs" titelt Diario de Pernambuco. Die Zeitung will jetzt in Zusammenarbeit mit der Bundesuniversität von Pernambuco (UFPE) eine Serie über die Probleme des Verkehrs in der Stadt veröffentlichen.

Auf den Hauptmagistralen der Stadt, die Recife von Nord nach Süd und umgekehrt queren, die Avenidas Agamenon Magalhães, Caxangá und Domingos Ferreira ist inzwischen die durchs…

Wenn alle so fleissig radeln würden wie die Elsässer

Die Zeitung "L'Alsace" macht eine Rechnung auf: "Frankreich würde 17 Milliarden Euro mehr einnehmen, wenn die Franzosen so häufig radeln würden wie die Elsässer". Erstaunlich, dass die Elsässer dem Rest ihrer Landsleute so weit voraus sind. Aber es scheint so zu sein, dass Frankreich zwar das Land der "Tour de France" ist und bei der Anzahl der Fahrräder oder wie man in Frankreich sie nennt, der "Vélos", die sie in ihrem Besitz haben, weltweit an 4. Stelle liegt.

Aber leider sind sie faul, die Franzosen westlich und südlich der Vogesen. Sie radeln pro Jahr und Kopf nämlich nur 87 km und liegen damit abgeschlagen am Ende der europäischen Rangliste, die von Holländern und Dänen mit 800 bis 1000 km pro Jahr angeführt wird. Die Elsässer sind so fleissig wie ihre deutschen Nachbarn, was die Fahrradnutzung angeht. Beide kommen auf eine Jahreskilometerleistung von 250 bis 300 km im Jahr.

Wenn die Franzosen sich da einen Kick geben würden…

Bürgermeister von Barcelona garantiert Sommer ohne Prostitution

Der Oberbürgermeister von Barcelona, Jordi Hereu, hat heute bekanntgegeben, dass die Stadt alles tun werde, um Prostitution und Obdachlose aus dem Stadtbild verschwinden zu lassen. Das soll für den Sommerkampagne vom 15. Juni bis 4. Oktober gelten.

Die Kampagne 2009 endete ja in einem ziemlichen Fiasko, nachdem in den Zeitungen Fotos veröffentlicht wurden, die zeigten, dass Prostitution an öffentlichen Orten in Barcelona ausgeübt wurde. Hereu gibt auch zu, dass es im vergangenen Jahr einige Aspekte gab, die nicht gut waren. Er erklärte: "Wir lassen nicht zu, dass die Prostitution Besitz eines öffentlichen Raumes ergreift und ihn monopolisiert; wir lassen nicht zu, dass an irgendeiner Stelle ein Obdachloser seine Aufenthalt verewigt, das heisst, dass er sich des öffentlichen Raumes bemächtigt". Er gibt aber auch zu, dass er vermutlich sein Ziel nicht zu 100% erreichen wird.

Gleichzeitig verspricht der Bürgermeister, dass die Stadt besser gereinigt und sicherer wird…

Die Rumänen sollen Braunbären lieben, aber nicht besitzen

Zu Füssen des Piatra-Craiului-Gebirge (deutsch: Königstein) liegt nicht unweit der Stadt Braşov (Kronstadt) der Ort Zărneşti. Dort wurde vor 2 Jahren ein Reservat für Braunbären gegründet mit dem Namen LiBEARty. Es ist das grösste Reservat für Braunbären mit zur Zeit 51 Tieren. Alle 51 Tiere haben ein eigenes Schicksal. Sie wurden in Zwinger eingesperrt, ihnen wurden Eisenringe um den Hals und in die Nase gelegt, sie mussten über glühende Kohlen laufen, wurden mit Stöcken geschlagen, waren unterernährt, mussten auf Fahrrädern fahren und wurden in enge Röcke gesteckt.

Sie haben Namen wie Hansel und Gretel oder Cristi und Lidia und leben jetzt im Reservat in einem der schönsten Gebirgsformationen der Karpaten, des Piatra Craiului, den Wikipedia wie folgt beschreibt: "Der etwa 25 km lange Kamm verläuft senkrecht zur Hauptkamm der Südkarpaten in Nord-Süd-Richtung. Der höchste Gipfel ist der Piscul Baciului (auch La Om, 2.238 m). Insbesondere nach Westen fällt das Gebirg…

Brasilianische Polizei kann die Finger nicht von Selbstjustiz lassen

Brasiliens Polizei hat sich in den letzten Jahrzehnten durch einen besonderen Hang zu Gewalttätigkeit und Selbstjustiz ausgezeichnet. Die UNO hatte 2008 deshalb gegenüber Brasilien 33 Empfehlungen zum Abbau der polizeilichen Gewalt ausgesprochen. Jetzt ist nach Angaben der Nichtergierungsorganisation "Justiça Global" (Justiz global) am 1. Juni ein neuer Bericht der UNO zur Situation erschienen.

Die wenig erfreuliche Schlussfolgerung der Berichterstatter der UNO ist, dass sich am Verhalten der brasilianischen Polizei nicht viel geändert hat. Die Fälle von Selbstjustiz und Gewalt werden weiterhin als alarmierend bezeichnet. Keine der 2008 ausgesprochenen Empfehlungen wurden bisher erfüllt.

"Der Alltag vieler Brasilianer, besonders derjenigen, die in den Favelas leben, ist weiterhin überschattet von Morden und Gewalt durch kriminelle Banden, Milizen, Todeskommandos und durch die Polizei und dies trotz wichtiger Reformen von Seiten der Regierung", fasst der …

Aussichten auf spanische Volksfeste ohne Tierquälerei?

Die Kleinstadt Alhaurín el Grande in der andalusischen Provinz Málaga hat ein Volksfest. Alte Tradition ist es, zu diesem Volksfest Jungstiere auf die Strasse zu schicken, damit die Halbstarken sich an ihnen austoben könnten. Ein Vorfall zeigt nun, dass die Spanier gegenüber der Behandlung von Tieren sensibler werden.

Es geht darum, dass in Alhaurin am letzten Wochenende mehrere Jugendliche auf der Strasse einen Jungstier zu Tode prügelten. Schlecht dabei war, dass die andalusische Organisation gegen die Misshandlung von Tieren und der Umwelt (Colectivo Andaluz Contra el Maltrato Animal y Medioambiental) mit einer Videokamera dabei war und die brutale Aktion aufnahm. Einige der Jugendlichen waren betrunken. Die Tierschützer berichteten, dass Bewohner von Alhaurin erzählten, dass es schon seit 3 Jahren zu solchen Gewaltakten gegen Tiere während des Festes kam. Minderjährige hätte zugesehen, aber die Stadtverwaltung sei bisher nicht eingeschritten.

Die Stadtverwaltung versuc…