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Es werden Posts vom Januar, 2010 angezeigt.

IM Ion Ţiriac war keine Hilfe für die Securitate

"Titi Ionescu" so lautet Ion Ţiriac's Tarnname als inoffizieller Mitarbeiter der Securitate. Dies kam jetzt raus, nachdem der "Nationalrat für das Studium der Securitate-Akten" (CNSAS) Ţiriac im Hinblick auf seine Funktion als Präsident des "Rumänischen Olympischen Komitees" einer Überprüfung bezüglich der Tätigkeiten für die Securitate unterzog.

Ţiriac wurde 1963 von der Securitate angeworben. Er sollte Informationen über "Sportler und fremde Delegationen", mit denen er in Kontakt kam, sammeln und an die Securitate weitergeben. So hatte er ein Gespräch mit dem exil-rumänischen Prinzen Sturdza, Nachkommen eines rumänischen Fürstengeschlechts, festgehalten und weitergegeben. Desweiteren ist eine Information über einen Geschäftsmann in Paris festgehalten, der ihn gebeten hatte, seiner Mutter ein Fläschchen mit Fingernagellack mitzunehmen.

Wegen der uninteressanten Nebensächlichkeiten in den Berichten des IM "Titi Ionescu" …

Das alte Lanzarote soll den Immobilienhaien nicht im Wege stehen

Das Haus von Berrugo in Lanzarote, "“Casa del Berrugo”, ist ein kleines Gebäude, das im 19. Jahrhundert erbaut wurde. Hinter dem jetztigen Sporthafen Marina Rubicón an der Playa Blanca stand es früher neben einer Saline bereits zu einer Zeit als es die brutale Invasion des Zements und der Bauindustrie noch nicht gab. Eine Bauindustrie, die vom Tourismus profitieren und alles, was diesem Ziel im Weg stand, platt machen wollte. Es gab aber eine Familie in diesem Haus, die dieses erhalten wollte, denn es stand für ihr Land, ihr Leben, ihre Lebensgeschichte. Während Jahrzehnten haben die Bewohner den Pressionen der Bauindustrie widerstanden. Seit 2000 droht ihnen die Enteignung. Ihr Widerstand ist inzwischen ein Symbol des Kampfes gegen eine ausgeartete Architektur auf Lanzarote, die bis vor einigen Jahren noch eine Insel des ölkologischen Tourismus unter den Kanaren war, geworden.

Nun scheint auch dieser Kampf ausgestanden. Zulasten von Lanzarote. Zulasten der Einheimischen. Eine Ric…

Nuklearverseuchtes Trinkwasser in Brasilien Preis für billige Atomenergie

Caetité ist eine Gemeinde im brasilianischen Bundesstaat von Bahia. Der Ort hat 48.000 Einwohner und liegt 757 km westlich von der Landeshauptstadt Salvador / Bahia entfernt. Er liegt auf einer Höhe von 825 m in der Sertao und rühmt sich, der geeignetste Ort Brasiliens für Windkraftwerke zu sein. Entsprechende Projekte wurden aber bisher mehr schlecht als recht umgesetzt. Die grössten ökologischen Probleme bestehen in einer wahllosen Entwaldung, um Holzkohle für die grossen Stahlfabriken in Minas Gerais und für einen lokalen Keramikfabrikanten zu produzieren.

Soweit die Beschreibung des Ortes bei Wikipedia (portugiesisch). Greenpeace widmet dem Ort ebenfalls sein Augenmerk. Am 8. Juni 2009 berichtete Greenpeace Brasil erneut über durch Uran verseuchtes Wasser in Caetité. In der Nähe liegt nämlich eines der wichtigsten Uranbergwerke Brasiliens, das von INB Caetité betrieben wird. Die Uranreserven werden auf 100.000 Tonnen geschätzt. Beim Abbau wurde auf die kostengünstigste Möglichkeit …

Quotenrenner in Rumäniens Fernsehen

Was den Deutschen ihr Gottschalk ist den Rumänen ihr Mircea Badea. Vor allem den männlichen Rumänen. Geboren 1974 ist er ein Fernseh-Präsentator und Schauspieler. Seine Sendung beim Fernsehsender "Antena 3" heisst "În gura presei" (im Maul der Presse). In dieser Sendung kommentiert er 50 Minuten lang die Pressemeldungen und die Nachrichten über Menschen in Rumänien, die Rang und Namen haben. Mit seinem Stil eckt er häufig an, er gilt als vulgär und aggressiv. Der Nationalrat für Audiovisuelles (Consiliul Naţional al Audiovizualului - CNA) hat ihn deswegen schon mehrfach abgemahnt. Er hat noch eine Radio Show bei Radio Zu, die "Mircea Badea Show". Ansonsten ist er ein gescheiterter Geschäftsmann, der mit einer Streichholz-Fabrik eine Pleite hingelegt hat.

Die Frauen stehen nicht so auf Badea, ist ihnen wohl doch zu vulgär. Sie mögen Cătălin Măruţă. Er leitet die Sendung "Happy Hour" bei Pro TV. Das Herz dieser Sendung sind Künstler, die live singe…

São Paulo wird heute 456 Jahre alt!

Die brasilianische Megalopolis São Paulo feiert heute Geburtstag. Es ist zwar kein runder, aber die Stadt feiert dennoch. Die Feiern zu den 456 Jahren des Bestehens begannen schon am Wochenende. Maria Rita fing im Sambódromo von Anhembi mit ihrer Show "cow parade" am Freitag an. Heute morgen war es der "Mercado Municipal" (Gemeinde-Markt) der auch seine eigene Entstehung vor 77 Jahren feierte. Dann gab es natürlich eine Messe in der Kathedrale und die zweite Ausgabe der "Bike Tour". Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und der Gouverneur von São Paulo, José Serra, wurden in einer feierliche Sitzung der Stadtverwaltung geehrt und erhalten die Medalle "25. Januar".

In die Feierlichkeiten mischen sich aber auch Trauer und Ärger. Trauer wegen der 59 Toten, die es im Bundesstaat São Paulo wegen der vielen Unwetter vom 1. Dezember letzten Jahres bis vergangenen Freitag, am 22. Januar, gab. Eine kleine Gruppe von Menschen protestierte heute vor der Stadt…

Yebra will den Atommüll

Yebra, ein kleines Dorf mit 600 Einwohnern, nördlich von Madrid und westlich von Guadalajara liegend, macht zur Zeit Schlagzeilen in Spanien. Der Ort hat die Ehre in der Nähe des Atomkraftwerkes von Zorita zu liegen. Das Atomkraftwerk wurde 2006 nach 38 Jahren Produktion stillgelegt. Die Kosten für den Abriss wurden damals auf 170 Millionen Euro geschätzt und die Arbeiten sollten 10 Jahre dauern. Es gab natürlich Versuche von politischer Seite, die Laufzeit zu "strecken", sie stiessen jedoch auch heftigen Widerstand von Bürgerbewegungen und Umweltorganisationen.

Spanien weiss auch noch nicht so recht, wohin mit dem Atommüll. Deshalb sucht der spanische Industrieminister nach einem Standort für das temporäre zentrale Atommüll-Lager, von den Spaniern auch "Nuklearfriedhof" (cementerio nuclear) genannt. Spanische Gemeinden waren aufgefordert sich dafür zu bewerben. Bis Ende Januar sollte die Entscheidung getroffen werden. Heisseste Favoriten waren Yebra und Ascó in der…

Die Schweiz, bald ein grosses Gefängnis?

Winkelried, die Schweiz aus konservativer Sicht, berichtet im Internet:
"Am 8.Februar 2004 sagten 56,2 Prozent der Stimmbürger Ja zur lebenslänglichen Verwahrung extrem gefährlicher Straftäter. Das Volk hat den klaren und unmissverständlichen Willen geäussert, dass Gewalttäter hinter Schloss und Riegel verwahrt werden müssen. Ohne wenn und aber, ohne Ausnahme. Völkerrechts-Fetischisten im Parlament haben die klare Umsetzung der Verwahrungsinitiative bisher verhindert. Nur mit der Verwahrungsinitiative kann die Gefahr, welche von potentiellen Wiederholungstätern ausgeht, einigermassen minimiert werden. Wie viele Opfer braucht es noch, wie lange wollen sich Bundesrat und Parlament noch hinter dem Völkerrecht verschanzen, bis endlich dem Volkswillen zur Verwahrung von Gewalttätern zum Durchbruch verholfen wird?"

Winkelried war der Held, der bei der Schlacht von Sempach die Speere der habsburgischen Ritter vor vielen hunderten Jahren auf sich zog und aufgespiesst starb, aber den E…

Tote Babys im Kühlschrank sorgen für Aufregung

Im brasilianischen Norden, im Bundesstaat Roraima, der an Venezuela und Guyana grenzt, wurden letzte Woche im Kinderkrankenhaus "Nossa Senhora de Nazareth" in der Hauptstadt Boa Vista 6 Körper von Neugeborenen in einem Kühlschrank gefunden. Es handelte sich um einen für den normalen Gebrauch in einem Haushalt bestimmten Kühlschrank. Er stand in einem 2x2 m grossen Raum. Die Körper waren in schwarzem Plastik und in Kleidern eingewickelt. Der Kühlschrank war verrostet und der Dichtungsgummi verbraucht. Das Gerät stand in einem nicht klimatisierten Raum neben der Wäscherei des Krankenhauses. Der Leser einer lokalen Zeitung hatte die Behörden infomiert.

Wie geht man damit um, am Ende der Welt (zumindest der brasilianischen Welt)?

Das Ministerium für öffentliche Angelegenheiten des Bundesstaates Roraima beauftragt die Staatsanwaltschaft mit einer Untersuchung. Das Ergebnis der Untersuchung wird im Internet veröffentlicht und sei hiermit wiedergegeben:

Verantwortlich für die Untersuc…

Rumänische Politik bedient sich übernatürlicher Kräfte

Eine "violette Flamme" geistert dieser Tage durch die rumänische Politik. An den Tag gebracht hat es die Partei der Sozialdemokraten, die die verlorene Präsidentschaftswahl damit rechtfertigte, dass Traian Basescu mit übernatürlicher Hilfe die Wahlen gewonnen habe.

Ein Witz? Im so abergläubischen Rumänien wird das durchaus ernsthaft diskutiert, wenn auch in intelektuellen Kreisen mit einer zynischen Note.

Es gibt einen Herrn, an dem sich diese Verdächtigungen hochranken. Aliodor Manolea ist Psychologe und Spezialist für Psychoenergie, Biosynergie und neurolinguistische Programmierung. Auf diesem Gebiet hat er zusammen mit seiner Ehefrau, Doina, zahlreiche Arbeiten veröffentlicht. Zum Beispiel: "Die energetische Aura. Handbuch zur Entdeckung und Dekodierung der energetischen Aura im menschlichen Wesen."

Er hat Traian Basescu bei seinem Wahlkampf begleitet und war auch bei zwei Wahlkampfauftritten im Fernsehen dabei. So auch beim finalen Duell zwischen Basescu und seine…

Kleinstadt wehrt sich gegen Umweltzerstörung

Bei der Kleinstadt Aldeia in Pernambuco nicht unweit von Recife / Pernambuco entspringt der Fluss Beberibe, der bei Recife ins Meer mündet. Die "zona de mata" wie die Waldregion in der Nähe der Atlantikküste des brasilianischen Nordostens genannt wird, ist von der Regierung von Pernambuco im November des vergangenen Jahres zum Umweltschutzgebiet erkärt worden. Der Beschluss erfolgte auf Grund der Erkenntnis, dass die Bewahrung der Wasser- und Waldressourcen im gemeinsamen Interesse der Region, insbesondere auch des Grossraums Recife ist.

Das scheint aber Grundstückspekulanten nicht besonders zu interessieren. So mussten die Bewohner von Aldeia empört feststellen, dass vor kurzem 50 Brotfruchtbäume (jaqueiras) entlang der Strasse gefällt am Boden lagen. Die Bäume standen im Quellgebiet des Beberibe.

Alcides Martins Júnior wohnt in Aldeia seit 10 Jahren und bekam ein Schreck als er vergangenen Freitag mit seinem Auto die Strasse passierte und die Jaqueiras auf dem Boden liegen s…

Dem "Moro" hilft auch keine Beherrschung der katalanischen Sprache

Im Gefolge der Wirtschaftskrise verschärft sich auch in Spanien das Verhalten der Bevölkerung und Politiker gegenüber den Ausländern. Symptomatisch ist die jetzt losgetretene Diskussion in der katalanischen Stadt Vic, die sich weigerte, illegale Einwanderer in ihr Melderegister aufzunehmen. Die Entscheidung hat in Spanien und vor allem auch Katalonien eine heftige Diskussion ausgelöst.

In der Stadt Vic sitzen auch Stadtabgeordnete der rechtsextremen "Plataforma per Catalunya" (PXC), deren Hauptprogramm aus ausländerfeindlichen Aktivitäten besteht. Symptomatisch die Erklärung eines ihrer Vertreter, des Sekretärs der Partei in Lleida, auf die Frage: "Kann sich ein Magrebiner, der unsere Sprache lernt, in einen Katalanen verwandeln?" Antwort: "Nein, lassen wir uns nicht von äusseren Erscheinungen darüber täuschen, dass sie unsere Gesellschaft infiltrieren wollen, um sie zu zerstören". Also eine klare Absage an Integration. Zuvor erklärte er, dass es in der P…

Reiche schröpfen auf brasilianisch

Gestern Nacht erlebten im noblen Viertel von Chácara Klabin von São Paulo die Bewohner eines Gebäudes eine unangenehme Überraschung. Eine Bande von 15 Männern überfielen die Bewohner und hielten diese für 3 Stunden als Geiseln. Während dieser Zeit sammelte die Bande Computer, Schmuck, Mobiltelefone und Geld in den 12 Wohnungen des Gebäudes zusammen.

Wie macht man so etwas in São Paulo? Gegen 17:30 Uhr öffnete nach Erzählungen von Bewohnern der Pförtner einem Auto das Garagentor, in dem einer der Täter sass, aber vom Pförtner für einen Bewohner gehalten wurde. Der vermeintliche Bewohner überwältigte den Pförtner und öffnete dem Rest der Bande die Garage. Diese sammelten dann die Bewohner, die sich in den Gemeinschaftsanlagen befanden, ein und liessen sich von ihnen die Wohnungen öffnen. Anschliessend wurden sie in den Festsaal gebracht, wo sie unter Androhung von Schusswaffengebrauch zum Stillhalten aufgefordert wurden.

Ein gewisser Humor scheint der Bande nicht fremd gewesen zu sein. In…

Ihre Scheinheiligkeit war IM

Die orthodoxe Kirche in Rumänien hat noch einiges zu tun an Vergangenheitsbewältigung. Während des kommunistischen Regimes erfreute sie sich als Nationalkirche durchaus des Wohlwollens der Gottlosen. Und sie hat gegen einige Vorteile kräftig zur Stützung des Regimes beigetragen. Nach der Revolution entdeckte ein Teil der Rumänen plötzlich wieder Gott und seine Kirche. Die Kirche nahm einen ungeahnten Aufschwung als vermeintliche Gegenkraft zum überstandenen Kommunismus. All die Zigarettenschmuggler und Glücksritter der Umbruchzeit, die ehemaligen Helfershelfer des Regimes spendeten jetzt fleissig für die Orthodoxen und meinten damit, sich von ihren Sünden rein waschen zu können. Gewiefte Wendehälse machten jetzt Karriere in der Kirche. Einem Abt in einem Moldaukloster interessiert seine Satellitenschüssel und die Getreidepreise mehr wie das Seelenheil seiner Gläubigen.

Die Gläubigen betäubt man mit einem Übermass an Mystizismus, der nicht hinterfragt werden kann. Ein Wunder, dass bei a…

Spanier verabschieden sich von der "Dieta mediterránea"

Die spanische Ernährungsspezialistin Geles Duch berichtet aus ihren Erfahrungen über die sich wandelnde Essensgewohnheit in Spanien: "Vor etwa 50 Jahren, zum Beispiel, haben die Deutschen wesentlich schlechter gegessen wie die Spanier. Sie haben aber viele Anstrengungen unternommen, um dies zu ändern und haben es verstanden ihre Ernährungsgewohnheiten zu verbessern. In Spanien dagegen hat man die Ernährungsdisziplin, die es während vieler Generationen gegeben hat, verloren. Früher wurde in den Familien gegessen, was es auf dem Markt gab. Heute ist es viel komplizierter. Es gibt heute Familien, in denen ein Essen bestehend aus Gemüse oder Fisch abgelehnt wird."

Eigentlich waren die Spanier immer stolz auf ihre "Dieta mediterránea", ein Essen, dessen Grundlage vor allem das Gemüse, Olivenöl und der Fisch war. Diese Zeiten sind vorbei. "Wir essenn nur noch ausserhalb und jedesmal schlechter" titelt "El Pais" seinen Bericht über die neuen Essensgewoh…

Lateinamerikanische Rechte erwacht zu neuen Putschgelüsten

Honduras hatte es vorgemacht: Die Rechte kann immer noch putschen und letztendlich bleibt dies folgenlos. Kein Wunder, dass man auch anderswo mit dem Gedanken eines Machtwechsels auf diesem Wege liebäugelt. Missliebige, wen auch demokratisch gewählte linke Präsidenten kann die abgehalfterte Rechte in Lateinamerika scheinbar nur noch per Putsch loswerden.

Einer der Kandidaten, gegen den man putschen könnte, ist der paraguayanische Staatspräsident Lugo. 2008 entschied Fernando Lugo, ein ehemaliger Bischof und Kandidat eines breiten Bündnisses aus neun Parteien sowie Gewerkschaften und Bauernbewegungen, mit 40,8 Prozent der Stimmen die Präsidentenwahl in Paraguay für sich; er distanzierte dabei die ehemalige Bildungsministerin Blanca Ovelar, die Kandidatin der seit 61 Jahren regierenden Colorado-Partei, um zehn Prozentpunkte.

Der Senator im paraguayischen Senat, Alfredo Luís Jaeggli, ist der Ansicht, dass der Putsch gegen Lugo eine gute Lösung wäre. In einem Interview, das er Mitte Dezembe…

Europaparlamentarier schlägt Besteuerung des Geschlechtsverkehrs vor

Der rumänische Europaparlamentarier Ioan Mircea Paşcu von der sozialdemokratischen Partei PSD hat einen interessanten Vorschlag für den rumänischen Finanzminister, um an mehr Geld zu kommen. In seinem Blog schreibt er, dass die beabsichtigte Besteuerung von Fastfood-Produkten in Rumänien, ihn zu dem Vorschlag veranlassen, auch die sexuelle Aktivität sowohl innerhalb der Ehe wie auch ausserehelich zu besteuern. Man könne es entweder "Steuer aufs Glück" oder "Steuer aufs Laster" nennen. Dafür sollten klare Regeln erstellt werden, die von einer Kommission sorgfältig ausgesuchter Bürger überwacht werden sollte. Eine solche Regelung könnte als Ergänzungsmassnahme für Programme zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten durchgeführt werden. Auf diese Art könnte erreicht werden, dass Rumänien auf die niedrigste Rate an Geschlechtskrankheiten in der EU stolz sein könne.

Herr Paşcu ist sich bewusst, dass zur Kontrolle eine neue Abteilung im Gesundheitsministerium eingerichtet…

Angra dos Reis: Umweltsünden und Aberglaube rächen sich

Nach den verheerenden Erdrutschen in Gefolge von heftigen Regenfällen in der Umgebung der Stadt Angra dos Reis und der vorgelagerten Insel Ilha Grande hat die Staatssekretärin für Umwelt des Bundesstaates Rio de Janeiro, Marilene Ramos, ein Gesetz suspendiert, das eine extensive Bebauung in Angra dos Reis und auf der Ilha Grande erlaubte. Umweltschützer hatten die Regelung, die im vergangenen Jahr vom Gouverneur Sérgio Cabral Filho erlassen worden war, kritisiert, weil dadurch Naturschutzgebiete beeinträchtigt wurden.

Die Staatssekretärin erklärte dazu: "Das Gesetz hat keinen Einfluss auf das Risiko der Bebauung. Es versucht, die Bebauung in Waldschutzzonen zu organisieren und nicht in Naturschutzgebieten, wo die Bebauung des Bodens weiterhin verboten ist. Aber im Hinblick auf die aufkommende Polemik werden die Auswirkungen des Gesetzes bis zur Vorlage der Studie zur Revision des Raumordnungsplanes der Region, der bereits überarbeitet wird, suspendiert." Sie erklärte weiterhi…

Felipe Gonzalez soll den Nationalpark Coto de Doñana retten

Wikipedia beschreibt den Nationalpark "Coto de Doñana" wie folgt: Der Nationalpark Coto de Doñana (auch Parque Nacional de Doñana) an der Costa de la Luz in Andalusien ist heute, nach der Erweiterung 2004, 54.252 Hektar groß, dazu kommen noch einmal 26.540 Hektar als Pufferzone (preparque). Er ist Spaniens wichtigstes Feuchtgebiet. Dies liegt vor allem an den marismas; einem flachen, periodisch überschwemmten Feuchtgebiet."

Felipe González Márquez, geboren 1942 in Dos Hermanas, Provinz Sevilla, war von 1982 bis 1996 Ministerpräsident (presidente del gobierno) von Spanien und von 1974 bis 1997 Generalsekretär der Spanischen Sozialistischen Arbeiterpartei PSOE. Zu seiner Regierungszeit hatte er als Andalusier den Nationalpark bekannt gemacht. Hochrangige Politiker wie Francois Mitterrand, Helmut Kohl, Mario Soares oder Michail Gorbatschow wurden von ihm zur Besichtigung des Parkes eingeladen. Damals war es die spanische Regierung, die für den Nationalpark zuständig war, he…