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Es werden Posts vom August, 2009 angezeigt.

Gürtel reisst die Maske ab

Der Bau-Unternehmer Francisco Correa hatte sie alle in der Hand, die Elite der spanischen Oppositionspartei Partido Popular (PP). In den Zeiten, in der sie mit Aznar an der Macht waren, hatten sie viel zu vergeben. Der Immobiliensektor in Spanien boomte wie nie. Da war es wichtig, die lukrativen Baugenehmigungen zu bekommen und es war gut, wenn man sich mit den Herrschenden gut stellte.

So schaffte es Correa mit viel Geld, viele Abhängigkeiten zu schaffen. Das Ganze flog Jahre später auf und ging als der Fall "Gürtel" (deutsche Übersetzung für Correa und Tarnname für die Ermittlungsaktion des Staatsanwalts) in die Geschichte ein. Als der Staatsanwalt einige der Verdächtigen verhaften liess, erwischte es unter anderem auch den Buchhalter von Correa, José Luis Izquierdo, der in seiner Hand krampfhaft einen Datenträger - Pendrive (USB-Stick) - verstecken wollte. Aber die Polizei liess sich nicht beirren und beschlagnahmte das Beweisstück. Da war es dann auch fein säuberlich drau…

Alter Mann analysiert die rumänische Politik

Ion Diaconescu - am 25. August wurde er 92 Jahre alt - war Mitglied der rumänischen nationalen Bauernpartei (Partidului Naţional Ţărănesc) von 1936 bis 1947. Nach der Machtübernahme durch die Kommunisten sass er von 1947 bis 1964 als politischer Gefangener im Gefängnis. Nach der Revolution 1989 war er Mitglied der Führung der Bauernpartei und von 1990 bis 2000 Parlamentsabgeordneter. Von 1996 bis 2000 war er Präsident der rumänischen Abgeordnetenkammer.

Er hat heute der Zeitung Evenimentul Zilei ein Interview gegeben und dabei mit der Weisheit des Alters sein Urteil zum Zustand der rumänischen Politik abgegeben.

Von der Revolution von 1989 erwartete seiner Ansicht nach die öffentliche Meinung einen totalen Wechsel des Regimes und Eliminierung des Kommunismus im Land. Die Macht hätten aber Leute der kommunistischen Partei übernommen, die zwar die Ceauşescu's loshaben, aber sonst die Macht in der Hand behalten wollten. Ihr Chef war Iliescu. Er war Kommunist, es hat ihm nur nicht gepas…

Das Abkommen von San José und die Demokratie

Süd- und Mittelamerika wollte sich eigentlich von der Putschmentalität befreien und war dazu auf bestem Wege. Die Wahl eines ehemaligen Arbeiterführers wie der von Luiz Inácio Lula da Silva, auch "Lula" genannt, hätten vor 30 Jahren die Militärs und die herrschende Klasse nicht zugelassen und eher ein Blutbad chilenischen Musters veranstaltet. Sogar einem Hugo Chávez in Venezuela konnte man bisher nicht vorwerfen, den Machtwechsel unmöglich gemacht zu haben oder dass er illegal an die Macht gekommen war.

So ganz hat das mit dem Mentalitätswandel aber noch nicht geklappt. In Honduras griff man wieder zu den altbewährten Mitteln des Putsches zurück. Zwar wurde er etwas verbrämt mit Entscheidungen des obersten Gerichtshofs begründet, aber es war wieder einmal ein Machtwechsel, der mit Gewalt erfolgte. Am Sonntag, den 28. Juni 2009, war es wieder einmal soweit. Militärs jagten den gewählten Präsidenten Manuel Zelaya aus dem Land.

Die Organisation der Amerikanischen Staaten (Organi…

Nationalpark ein Paradies für Drogen-Schmuggler

Der Nationalpark Coto de Doñana (auch Parque Nacional de Doñana) an der Costa de la Luz in Andalusien in der Schwemmlandschaft der Guadalquivir-Mündung hat sich zum grössten Einfallstor des Haschisch-Schmuggels nach Europa entwickelt. Seine hunderte Kanäle und schwierige Zugänglichkeit machen ihn zu einem idealen Versteck für die Haschisch-Schmuggler.

Der "Diario de Sevilla" schildert den Ablauf einer Schmuggelaktion: "2 Uhr Nachts, Isla Mayor, eine Nacht wie jeden Tag auch. Ein Boot (lancha ) fährt mit hoher Geschwindigkeit den Guadalquivir hinauf bis zu einer der kleinen Anlegestellen, wie sie von Aal-Fischern in dieser Gegend benutzt werden. Das Boot hält, am Ufer warten einige Jugendliche, um sofort die Fracht abzuladen und sie zu in der Nähe geparkten Geländewagen (todoterrenos) zu bringen. In einer halben Stunde ist alles vorbei, es bleibt weder eine Spur von den Drogen noch dem Boot oder den Trägern."

Das Haschisch kommt aus Nordafrika, vor allem Marokko. Die…

Krieg der Geschlechter

Frau und Mann im Nordosten Brasiliens lieben sich kurz und heftig und gehen sich danach auf die Nerven und leben im Dauerstreit. Den Kürzeren zieht in der Regel die Frau, denn er vergnügt sich dann halt mit einer anderen. Der grosse brasilianische Soziologe Gilberto Freyre hatte bereits in seinem Hauptwerk "Casa Grande & Senzala" die grenzenlosen Freiheiten der Männer beschrieben, die sich alles nahmen, was sie konnten.

Geändert hat sich bis heute nicht viel an dieser Einstellung. "Den Männer ist fast alles erlaubt. Den Frauen bleiben die Pflichten der Ehe", erklärt die Forscherin der psychologischen Abteilung der Katholischen Universität von Pernambuco (Universidade Católica de Pernambuco (Unicap)), Zuleica Dantas. Sie hat in ihrem Forschungsprojekt vor allem die Situation bei Ehepaaren der höheren Gesellschaft und Mittelklasse von Recife untersucht und dazu viele vertrauliche Gespräche mit den Betroffenen geführt. Sie hat dabei herausgefunden, dass in Recife f…

Spanische Flugsicherheit: Abwarten und Tee trinken, das war einmal

Gestern gedachte Spanien der 154 Toten Fluges der SpanairJK5022, der vor einem Jahr auf dem Flughafengelände von Madrid abstürzte. Auf allen spanischen Flughäfen wurde eine Schweigeminute eingelegt.

Die Untersuchung des Absturzes hatte bedenkliche Mängel in der Arbeit der Behörden für Flugsicherheit offenbart, für die in Spanien die "Comisión de Investigación de Accidentes e Incidentes de Aviación Civil (CIAIAC)" (Komission für die Untersuchung von Unfällen und Zwischenfällen im zivilen Flugverkehr) zuständig ist. So wurde jetzt bekannt, das die Ursache für den Absturz - die Landeklappe auf der hinteren Seite der Tragflächen waren nicht ausgefahren und der Alarm, der die Piloten im Cockpit in einem solchen Fall warnen soll, hat nicht funktioniert - ein bekanntes Problem des Flugzeugtyps MD-82 war. Bereits 1987 war der Defekt bei einem Flugzeugabsturz in Detroit die Absturzursache.

Am 5. Juni 2007 passierte derselbe Fehler beim Start einer MD-83 der österreichischen Fluggesell…

Das Blutbad von Scanteia oder wenn Bus-Taxis aufs Gas drücken

Am 14. August rammte ein Zug auf einem ungesicherten Bahnübergang ein Bus-Taxi, in Rumänien auch Mikrobuz oder Maxi-Taxi genannt, das sich auf der Fahrt zwischen der Stadt Iaşi und dem Dorf Scânteia befand. 13 von den 16 Passagieren starben an diesem Freitag. Die 14. Person, der Fahrer, 26 Jahre alt, ist gestern, Montag, im Krankenhaus gestorben.

Schuldig soll der inzwischen verstorbene Fahrer sein, gegen den ein Strafverfahren eröffnet wurde. Er soll alle Verkehrsregeln beim Überqueren des Bahnübergangs missachtet haben. Überlebende erzählen, dass er zu diesem Zeitpunkt das eingenommene Geld gezählt habe. Alle anderen, die auch eine Verantwortung in der Sache tragen, waschen ihre Hände in Unschuld.

Aber dieser schwere Unfall rückt ein Gewerbe in Rumänien in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, das schon länger von den Kunden misstrauisch begleitet wird: Das öffentliche, vor allem private Transportwesen in Rumänen. Typisch war, dass der Unglücksfahrer für seinen Arbeitgeber "Valcris…

Neuer Erzischof plädiert für Scheidung

Der neue Erzbischof von Recife und Olinda, Dom Fernando Saburido, hat heute morgen der lokalen Presse in einem Gespräch seine Ziele und Pläne für das neue Amt vorgestellt. Dom Saburido, bisher Bischof von Sobral, ist Nachfolger des äussert umstrittenen Dom Cardoso Sobrinho, der vor kurzem durch sein Verhalten bezüglich der Abtreibung bei einem 9-jährigen Mädchen für Aufsehen sorgte.

Während Cardoso eher der Ruf eines verknöcherten Kirchenjuristen anhing, geht dem neuen Erzbischof der Ruf voraus, dass er ein guter Seelsorger ist und die Sorgen und Nöte seiner Gläubigen kennt.

Das Gespräch kann im wesentlichen wie folgt zusammengefasst werden:
Das Sakrament der Ehe: Wir sind alle geschaffen um glücklich zu werden. Wenn die Ehe zerrüttet ist, dann ist es besser, wenn eine Trennung erfolgt. Was die Kirche jedoch nicht akzeptiert ist, dass man dann wieder heiratet.

Zur Gewalt: Das Thema ist besorgniserregend. Die Menschen bringen sich wegen Kleinigkeiten um. Wir wissen aber auch, dass viele Ge…

Russe ruiniert Wahrzeichen von Marbella

Das Hotel "Los Monteros" war eines der ersten grossen Luxushotels in Marbella, das viel zur touristischen Entwicklung des Ortes beigetragen hat. An der Costa del Sol hat das Hotel Kult-Status. Im Dezember 2008 kaufte der Russe Ernest Malyshev das Hotel. Nach dem Kauf stellte er die Gehaltszahlungen an die 183 Angestellten ein. Dreimal wurde versucht, eine Übereinkunft über die Gehaltszahlungen und ein Neustart für den Hotelbetrieb zu erreichen. Alles ohne Erfolg, nach Ansicht der Spanier, weil Malyshev seinen Verpflichtungen nicht nachkam. Ende Mai schloss Malyshev das Hotel unter dem Vorwand, dass die Angestellten sich aggressiv verhielten sowie die Einrichtungen des Hotels zerstört und vernächlässigt würden. Eine Inpektion des Hotels durch das Arbeitsinspektorat (Inspección de Trabajo) ergab dafür aber keine Anhaltspunkte.

Ernest Malyshev ist Präsident der russischen North-West Oil Group. Die North-West Oil Group wurde 2004 gegründet. Das Unternehmen produziert und vertreib…

Rio de Janeiro's Tunnelwelt

Rio ist eine Stadt, eingebettet in eine Hügelwelt, in der es zum Teil sehr steil auf und abwärts geht. Die Stadtteile liegen in den diversen Buchten und wollen miteinander verbunden werden. Was liegt näher wie diese Verbindung per Tunnel herzustellen. Deshalb gibt es in Rio eine Unmenge Tunnels, die man per Auto, aber auch zu Fuss durchqueren kann.

Viel Spass macht das wohl nicht. Das kann man wenigstens aus einer Reportage des "Jornal do Brasil" entnehmen. "Dreckig, dunkel, nicht durch die Polizei überwacht und voll mit Obdachlosen (sem-teto) bilden die Tunnels richtige Fallen" ist die zusammenfassende Bewertung.

Das Passieren eines Autotunnels auch zu Fuss ist schon von den Luftverhältnissen her eine Zumutung. Aber die Tunnels sind auch für Autos stets eine Überraschung wert. Schlecht beleuchtet und schmutzig und von der Polizei im Stich gelassen, sind Überfälle an der Tagesordnung. So gibt es im Stadtviertel Copacabana häufig Überfälle auf Fussgänger, die die Tunn…

Warum attackieren die Bären?

In den rumänischen Karpaten gab es in der vergangenen Woche wieder 3 Zwischenfälle mit Braunbären. In Mureş wurde ein Mann von einem Bär gebissen, den er in seinem Garten antraf. Im Bucegi-Gebirge wurde ein tschechischer Tourist von einem Bären schwer verletzt. Dort hatten auch 2 ungarische Touristen eine Begegnung mit einem Bären, bei der sie leicht verletzt davon kamen.

Rumänien ist das europäische Land mit der grössten Braunbären-Population. Der ehemalige Diktator Ceauşescu hatte 1975 die Jagd auf Bären verboten und sich den Abschuss jedes Bären selbst vorbehalten. Seit einigen Jahren ist ein starkes Anwachsen der Bärenpopulation in Rumänien zu beobachten. Hinzu kommt, dass der Mensch immer mehr durch landwirtschaftliche Expansion in die alten Jagdgebiete der Bären eingreift. Die Zahl der Bären wird bei konservativer Schätzung auf 6.000 bis 7.000 Exemplare geschätzt, manche sprechen sogar von 10.000 Bären.

Man hat beobachtet, dass die Bären sich nicht mehr vor den Menschen fürchten. …

Den Torero hat es erwischt

Der Stierkämpfer Morante de la Puebla aus Sevilla trat gestern in El Puerto auf. "Er kämpfte mit einem wunderbaren und guten Stier (toro bonito), mit der rechten Hand, mit Pausen und Reizen. Dann passierte es, der Stier demütigte ihn mit einem grossartigen Stoss des Hornes (gran pitón), der sogar noch nach mehr verlangte", berichtete der Reporter des "Diario de Sevilla".

Folge: Morante wurde schwer am Oberschenkel verletzt, die Schlagader wurde getroffen. Nach einer Anästhesie wurde er noch im Sanitätsraum der Stierkampfarena verarztet. Der Doktor berichtet von einem 6 cm tiefen Hornstoss nach oben und 12 cm nach unten. Er wurde dann in die Klinik von Los Álamos von Jerez überführt. Sein Zustand ist besorgniserregend.

Die Kurzfassung der Ereignisse durch den Reporter:
Die Stiere (ganadería). 5 von der Stierzucht Núñez del Cuvillo und überzähliger 5. als Zugabe, der aber abgelehnt wurde, weil er hinkte, vom Stierzüchter Camacho. Unterschiedliches Temperament, ausgenomm…

Kampf gegen Motorräder

In Brasilien gibt es die Berufe des Motorrad-Taxifahrers (mototaxista), der auch nur Fracht befördern kann, dann wird das "Motorrad-Fracht" (motofrete) genannt.

Seit Ende Juli gibt es in Brasilien ein heftig umstrittenes neues Gesetz, das die Ausübung dieses Berufes an gewisse Voraussetzungen anknüpft, da Motorräder sehr häufig in Unfälle verwickelt sind. Mit dem Gesetz soll auch eine bessere Verkehrsausbildung für die Fahrer erzielt werden. Der zuständige Minister für Städte (ministro das Cidades), Márcio Fortes, sagte bei Inkraftsetzung des Gesetzes: "Wir können die Augen vor der Realität nicht verschliessen. Diese Tätigkeit benötigt schon längst eine Regulierung. Und Regulierung ist die beste Prävention".

Nach dem neuen Gesetz müssen die Motorrad-Taxifahrer mindestens 21 Jahre alt sein, er muss einen speziellen Ausbildungskurs und eine Prüfung bestanden haben. Auch muss er seit mindestens 2 Jahren im Besitz eines Motorradführerscheins sein. Der Transport von Gefah…

Die Schneckensammler sind wieder zu Hause

Im Nachgang zum Blogbeitrag "Der Clan der Schneckensammler irrt durch Sevilla" darf ich die frohe Nachricht weitergeben, dass sich der Konflikt jetzt gelöst hat. Die "Caracoleños" sind in ihre alten Wohnung zurückgekehrt, ohne dass es zu Zwischenfällen kam. Ihr Sprecher, Horacio, verkündete erleichtert: "Alle sind zurückgekehrt, keiner blieb zurück und bis zum jetzigen Zeitpunkt hatten wir keine Zwischenfälle."

Scheinbar ist es auch zu Kontakten zwischen den beiden streitenden Roma-Clans gekommen, die die Rückkehr ermöglichten.

Die Polizei zeigt im Viertel verstärkte Präsenz, um von vornhinein etwaigen Zwischenfällen vorbeugen zu können.

Informationsquelle: Diario de Sevilla, Primeros contactos sin incidencias entre los clanes rivales del Polígono Sur

Die Justiz hat einen langen Atem

Vor 9 Jahren waren sie noch ein Thema. Die Banden aus dem Osten, vor allem auch aus Rumänien. Jetzt hat es ein Mitglied einer solchen Bande nach 9 Jahren doch noch erwischt.

In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Potsdam hat die Staatsanwaltschaft beim Berufungsgericht Iaşi (Jassy) den 41-jährigen Ioan Sân, der auf Grund eines europäischen Haftbefehls gesucht wurde, identifiziert und verhaftet. Sân wird beschuldigt, am 2. Mai 2000 zusammen mit weiteren 5 Personen das Postamt Eichwalde überfallen zu haben. Die Bande hatte damals die Postangestellten mit der Pistole bedroht und sie gezwungen den Panzerschrank zu öffnen. Die Beute betrug 206.493,31 DM.

Ioan Sân wird morgen dem Berufungsgericht in Iaşi vorgeführt und wegen "schweren, organisiertem Diebstahl" angeklagt werden. Ihm droht eine Gefängnisstrafe bis zu 15 Jahre.

Informationsquelle: Evenimentul Zilei, Prins la 9 ani după ce a jefuit un oficiu poştal din Germania

Atos secretos - Korruption auf brasilianisch

Brasiilianisches Dauerthema ist zur Zeit der Senat in Brasilia (Senado Federal do Brasil), die 2. Kammer des Nationalkongresses. Der Senat hat in seiner Stellung Ähnlichkeiten mit dem us-amerikanischen Senat. Zur Gründungszeit, 1824, als Brasilien noch ein Kaiserreich war, stand eher das britische Oberhaus Pate. Der Senat hat 81 Mitglieder - Senatoren (senadores) -, deren Mandatszeit 8 Jahre dauert.

Vielleicht liegt es an der langen Amtszeit, dass im Senat Korruption und Nepotismus Hochkonjunktur haben. Der neueste Skandal, der jetzt in Brasilien auf der Tagesordnung steht, sind die "atos secretos". "Atos secretos" sind geheime Verwaltungserlasse. In der Regel handelte es sich um Erlasse, die Vergünstigungen für Familienmitglieder der Senatoren verfügten und deshalb vor dem Volk durch Nicht-Veröffentlichung geheim gehalten werden sollten. Auf diese Weise wurden auch Amtsstellen geschaffen oder Gehälter erhöht. Vor kurzem wurden auf diese Art und Weise die Beihilfen…