Montag, 31. März 2008

Schottland führt in der Mörderliga

BBC berichtet im März 2008 "Scotland tops murder league". Über einen 10-Jahres-Zeitraum soll die Mordrate in Schottland doppelt so hoch gewesen sein wie in Wales und England. Laut dem schottischen Justizminister ist dies hauptsächlich ein Problem junger Männer im Zusammenhang mit Alkohol und Messerstecherei.

Die schottische Regierung will das Problem über die Messer angehen. Es gibt sogar ein "Messer-Gesetz"
(The Knives (Scotland) Act), das der Polizei weitreichende Befugnisse bei der Leibesvisite gibt.

Samstag, 22. März 2008

Verregnete Semana Santa in Sevilla

Viernes Santo - Gründonnerstag, ein total verregneter Tag in Sevilla. Der Morgen begann mit heftigen Regenschauern und Gewittern. Die Pfarreien (hermandades) von "Los Negritos", "La Exaltación" und "Las Cigarreras" mussten in ihre Kirche flüchten und konnten nicht mit den Prozessionen beginnen. Vermutlich hadern die Nazarenos jetzt mit dem lieben Gott, regnen soll's ja, aber nicht gerade beim Volksfest Semana Santa.

Freitag, 21. März 2008

Dengue Fieber in Rio

Das Dengue-Fieber ist eine Virusinfektion, die in den Tropen vorkommt und weltweit verbreitet ist. Die Erkrankung zählt zur Gruppe der hämorrhagischen Fieber (Fieber mit Blutungsneigung), ebenso wie das Ebola-Fieber und Lassa-Fieber. Meist verläuft das Dengue-Fieber jedoch ohne das Auftreten von Blutungen.

Das "Jornal do Brasil" berichtet am 23. März 2008, dass 2.053 Cariocas (so nennen sich die Bürger von Rio de Janeiro) durch das Dengue-Fieber angesteckt wurden. Ein Ansatz von Panik bricht aus, während der Stadtpräfekt und Zentralbehörden sich mit gegenseitigen Schuldzuweisungen bekämpfen statt das Problem zu lösen. Die Regierung hat ein Programm "Familiengesundheit - Programa Saúde da Família" aufgelegt. Danach ist geplant, dass die Zentralregierung zahlt und die Gemeinden ausführen.

Jetzt wäre Handeln angesagt, wem nützt der Streit? Sicher nicht den vielen Infizierten.

Donnerstag, 20. März 2008

Real Life Stories from Scotland

Die Fähr-Betreiber der West-Inseln ermässigten die Gebühr für Fahrzeuge, die Schafe transportierten. Die Folge war, dass einige Kunden ein Schaf auf dem Rücksitz ihres Autos mitnahmen, das natürlich auch auf dem Rückweg wieder dabei war.

Eventually, the company had to change the rules!

Montag, 17. März 2008

Le Krach

Die Zeitung "Libération" hat am 17. März 2008 folgende Schlagzeile: JPMorgan Chase rachète une banque pour éviter le krach. An diesem Tag wackelt die Börse tatsächlich weltweit. Und da sind starke Worte erforderlich, die die Franzosen in der deutschen Sprache suchen.

Laut Wörterbuch wird „Le Krach“ in der französischen Sprache nur im Bereich Finanzen benutzt. Wie das wohl ausgesprochen wird: lö krasch!?

Sonntag, 9. März 2008

Die katalanische Sprachenpolitik

Die katalanische Autonomieregierung hat ein Ziel: Die katalanische Sprache ist die Sprache Kataloniens. Funktioniert aber vielfach nur auf dem Verordnungswege. Die grösste Tageszeitung in Barcelona, die „La Vanguardia“, erscheint nur auf „castellano“. Nur „Avui“ erscheint nur in katalanisch, während die Tageszeitung „El periodico“ eine spanisch- und eine katalanische Version veröffentlicht.

Jetzt hat es wieder einmal Ärger gegeben: In Vilanova i Geltru hat ein lokaler Immobilienhändler, weil er sein Geschäft nicht in katalanisch beschriftet hat, eine Busse erhalten. Da er Mitglied der Zentralisten-Partei PP ist und zur Zeit Wahlkampf, ging das in die Öffentlichkeit. Die Wellen schlagen hoch, das Geschäft wurde mit „Fora Feixistes“ (raus mit den Faschisten) bepinselt. Die entsprechende Nachricht in der La Vanguardia hat zu bisher 370 Kommentaren von Lesern geführt: Wüste Beschimpfungen werden ausgetauscht, die alte spanische Wunde reisst wieder auf .........

Freitag, 7. März 2008

Was macht man mit einem tollwütigen Fuchs?

Aurel M. aus Focsani hat in seinem Hof einen tollwütigen Fuchs gefunden. Den hat er wohl totgeschlagen, wusste aber nicht, was mit dem toten Fuchs anzufangen. Da in Focsani schon Tollwut-Alarm herrscht, hat er das Gesundheitsamt informiert. Die haben ihm gesagt, dass sie den toten Fuchs wegen Mangel an Transportmitteln nicht abholen können. Der tatkräftige Aurel hat darauf den Fuchs in eine Plastiktüte gesteckt, die er hinten aufs Fahrrad geschnallt hat. Damit ist er dann quer durch die Stadt zum Gesundheitsamt gefahren. Unterwegs ist er einem Polizeiauto begegnet. Den Polizisten hat er den toten Fuchs angedient. Die haben sich bekreuzigt und sind Hals über Kopf abgehauen.